Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere

Sendezeit: 20:15 - 23:00, 10.12.2017
Genre: Fantasyfilm
  • Darsteller: Ian McKellen (Gandalf), Martin Freeman (Bilbo Beutlin), Richard Armitage (Thorin Eichenschild), Ken Stott (Balin), Orlando Bloom (Legolas), Christopher Lee (Saruman), Cate Blanchett (Galadriel), Hugo Weaving (Elrond)
  • Regie: Peter Jackson
  • Drehbuch: Fran Walsh
USA (2014) Nachdem die Zwerge, angeführt von Thorin Eichenschild, den einsamen Berg erreicht und ihre Heimat und ihren Schatz vom bösen Drachen Smaug zurückgefordert haben, bricht dieser wutentbrannt auf, um aus Rache die Seestadt Esgaroth zu zerstören. Deren Bewohner suchen daraufhin Unterstützung bei Zwergenkönig Thorin, doch dieser verweigert ihnen jegliche Hilfe. Wie schon damals sein Großvater verfällt auch er der Drachenkrankheit - einer wahnhaften Gier nach Macht und Gold. Seine Sturheit führt schließlich zu einem schrecklichen Krieg zwischen Menschen, Elben und Zwergen. Als Bilbo versucht, zwischen den Parteien zu vermitteln, fällt auch er beim Anführer der Zwerge in Ungnade. Auch der Zauberer Gandalf kann Thorin nicht zur Vernunft bringen. Allerdings wartet mit Sauron und seiner mächtigen Armee von Orks bereits eine weitaus dunklere Bedrohung auf die Bewohner von Mittelerde. Sie können ihrer Vernichtung nur entgehen, wenn sie ihre Konflikte beilegen. Die Schlacht der fünf Heere beginnt...
Hintergrundinformationen: Die Geschichte von Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman, 'Sherlock Holmes', 'The First Avengers'), dem Onkel von Frodo Beutlin (Elijah Wood, 'Sin City') aus 'Der Herr der Ringe', spielt 60 Jahre vor Frodos gefährlicher Reise zum Schicksalsberg und stellt somit die geschichtlichen Weichen. Das epische Finale des Dreiteilers, basierend auf dem Kinderbuch 'Der Hobbit' von J. R. R. Tolkien von 1937, setzt dort ein, wo der vorherige Teil ('Der Hobbit: Smaugs Einöde') die Zuschauer zurückließ: Der gewaltige Drache Smaug ist außer sich vor Wut und macht sich auf den Weg, um die Seestadt Esgaroth in Schutt und Asche zu legen. Im Fokus des Films steht die große Schlacht zwischen den fünf Heeren - den Elben, Zwergen, Menschen, Adlern und Orks. Die Filmmusik zum Fantasy-Spektakel lieferte wie bereits bei den 'Herr-der-Ringe'-Filmen Howard Shore. Der Titelsong 'The Last Goodbye' wurde von Schauspieler Billy Boyd gesungen. 'Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere' kam am 10. Dezember 2014 in die deutschen Kinos und spielte bereits am ersten Wochenende rund 14 Millionen Euro ein (rund 1,5 Mio. Besucher). Damit ließ das spannende Finale nicht nur seine Vorgänger 'Der Hobbit: Eine unerwartete Reise' (2012) und 'Der Hobbit: Smaugs Einöde' (2013) hinter sich, sondern zog auch an 'Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay Teil 1' vorbei und sicherte sich so Platz 1 im laufenden Kinojahr 2014. Bei den Saturn Awards wurde 'Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere' als bester Fantasyfilm und Richard Armitage als bester Nebendarsteller geehrt. Ian McKellen: Die Rolle als weiser alter Zauberer Gandalf der Graue in der Verfilmung der 'Herr der Ringe'-Trilogie ist einer der Höhepunkte in der Karriere des englischen Schauspielers Ian McKellen. Ebenso wie Patrick Stewart ('X-Men') gehörte McKellen, der 1939 in Burnley geboren wurde, jahrelang der Royal Shakespeare Company an. Niemand Geringerer als Sir Laurence Olivier hatte den jungen McKellen überredet, in diese Company einzutreten. Ian McKellen hatte sich bereits als Theaterschauspieler einen Namen gemacht, bevor er relativ spät mit 41 Jahren im Film als Schriftsteller D.H. Lawrence in 'Priest of Love' (1980) debütierte. Nachdem er in den 80ern nur in zwei Filmen zu sehen war, verfolgt McKellen erst seit 1993 eine regelmäßigere Filmkarriere. Der asketisch wirkende Mime machte sich vor allem durch seine Verkörperungen von Bösewichten und Kriminellen einen Namen. So spielte er den König in Richard Loncraines 'Richard III.', einer modernern Filmadaption von Shakespeares Königsmorddrama. Für diese Rolle wurde McKellen 1996 mit dem Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller ausgezeichnet. In 'X-Men' spielt McKellen den verbitterten Mutanten Magneto. Er will die Menschheit vernichten und die Weltherrschaft erringen. McKellen erhielt eine Oscarnominierung für seine Darstellung des Filmregisseurs James Whale (1896-1957) in 'Gods and Monsters'. Weitere Auftritte hatte er in 'Restoration - Zeit der Sinnlichkeit', 'Amy Foster - Im Meer der Gefühle', 'Bent' oder 'Der Musterschüler'. 1991 wurde er in den Ritterstand erhoben. Weitere Filme ' X-Men - Der letzte Widerstand (2006) sowie Sakriled - The Da Vinci Code (2006). Orlando Bloom: Orlando Bloom wurde am 13. Januar 1977 in Canterbury, Kent geboren. Vor 'Der Herr der Ringe' war Bloom ein unbeschriebenes Blatt. Peter Jackson holte ihn von der Guildhall School of Music & Drama' in London. Danach blieb Bloom mit seinen Filmen auf Erfolgskurs: 'Black Hawk Down', 'Ned Kelly', 'Fluch der Karibik 1-3' und die Hauptrolle des Paris in Wolfgang Petersens 'Troja' sowie 'Königreich der Himmel' (2005), Elizabethtown (2005) und 2011 'Die Drei Musketiere'. Cate Blanchett: 1999 wurde die wunderschöne Australierin für ihre Rolle als Königin 'Elizabeth' erstmalig für den Oscar nominiert. Für ihre Verkörperung der Leinwandgöttin Katherine Hepburn in 'The Aviator' bekam sie einen Oscar als beste Nebendarstellerin. Im Kino sah man sie u.a. in 'The Missing', 'Heaven', 'Schiffsmeldungen', 'Die Liebe der Charlotte Gray', 'Der talentierte Mr. Ripley' und 'Paradise Road'. Sowie 'Babel', 'The Good German' und 'Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels' sowie an der Seite von Brad Pitt in 'Der seltsame Fall des Benjamin Button'. 2010 spielte sie die Rolle des Marion Loxley in dem Klassiker 'Robin Hood'. Hugo Weaving: Hugo Weavings Gesicht kennt man aus den 'Matrix'-Filmen, in denen er als Agent Smith gleich in mehrfacher Ausführung zu sehen war und natürlich als Elben-König Elrond in der Trilogie 'Herr der Ringe'. Hugo Weaving wurde 1960 in Nigeria geboren. Zu seiner Filmografie zählen Filmhits wie 'Matrix', die Independent-Komödie 'Priscilla - Königin der Wüste' oder die australische Produktion 'Das Interview' sowie 'Transformers', 'V wie Vendetta'. Fran Walsh : Die Lebensgefährtin von Peter Jackson schrieb auch das Drehbuch zu 'Heavenly Creatures', 'The Frighteners' und 'Der Herr der Ringe'.