Die Toten von Turin

Sendezeit: 20:15 - 21:05, 15.06.2018
Genre: Krimiserie, Staffel 2 - Episode 5
  • Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • Darsteller: Aaron T. Maccarthy (Youssou), Alberto Valas (Giampaolo Petrone), Alessio Del Mastro (Roberto), Christian Calabrese (Carlo Dardi), Crystal Deglaudi (Costanza), Daniela Calò (Rita Bosio), Davide Iacopini (Giacomo Ferro), Davide Simonetti (Marco Pietrosanti), Edoardo Ribatto (Antonio Bosio), Giampiero Judica (Matteo Dardi), Gigio Albertini (Giulio Ferro), Giulia Innocenti (Jessica), Luca Terracciano (Luca Rinaldi), Matteo Martari (Andrea Russo), Miriam Leone (Valeria Ferro), Miro Landoni (Franco Petrone), Monica Guerritore (Lucia Ferro), Paola Lavini (Tiziana), Pierangelo Menci (Nicola "Nico" Bosio), Riccardo Lombardo (Gerardo Mattei), Silvia Gallerano (Ludovica Dardi), Thomas Trabacchi (Giorgio Lombardi), Viola Sartoretto (Michela)
  • Drehbuch: Claudio Corbucci, Peppe Fiore, Stefano Grasso, Vittorino Testa
  • Regie: Giuseppe Gagliardi
  • Kamera: Ferran Paredes Rubio, Riccardo Topazio
  • Musik: Corrado Carosio, Pierangelo Fornaro
  • Produzent: Anouk Andaloro, Claudio Corbucci, Lorenzo Mieli, Michele Zatta
  • Andere Personen: Davide Mazzan, Davide Miele, Maurizio Zecchin
  • Kostueme: Carola Fenocchio
  • Redaktion: Virginia Padilla
  • Szenenbild: Maurizio Zecchin
Italien (2015) Als Giampaolo Petrone, Besitzer des Szene-Schwulenclubs "Blind Date", erschlagen auf dem Turiner Bahnhofsgelände gefunden wird, beginnen für Kommissarin Valeria Ferro und ihr Team besonders heikle Ermittlungen. Viele der zu Befragenden wollen nicht mit dem homosexuellen Opfer in Verbindung gebracht werden. Das gilt insbesondere auch für den Chef einer nahe gelegenen Brauerei, Matteo Dardi, der sich von einem seiner Angestellten ein falsches Alibi besorgt. In welchem Verhältnis stand er zu dem Toten?
Außerdem stellt sich die Frage, ob das Opfer wirklich immer noch glücklich mit seinem Freund Roberto gewesen war, mit dem er bereits seit über sechs Jahren zusammenlebte. Giampaolos Vater hatte seinen Sohn schon vor langem verstoßen, da er seine Homosexualität nicht akzeptieren konnte, und will jetzt das "Blind Date", das Lebenswerk des Opfers, schließen lassen. Doch die transsexuelle Kellnerin Jessica, die vor ihrer Geschlechtsumwandlung mit Giampaolo liiert war, versucht alles, um die Schließung zu verhindern. Aber waren sie und Giampaolo, ihre erste große Liebe, sich doch wieder näher gekommen, und Roberto hatte davon erfahren? Der stark sozial engagierte Giampaolo hatte mehrere homosexuelle Jugendliche bei ihrem schwierigen Outing unterstützt - auch den 16-jährigen Nico. Der hatte Giampaolo als Letzter vor dessen Tod kontaktiert. Doch als Valeria den Jungen zu Hause vor seinen Eltern auf sein Verhältnis zu Giampaolo anspricht, gerät Nico in große Gefahr. Sein Vater hatte ihm vor einigen Monaten schon einmal deutlich gemacht, was er von Schwulen hält und was passieren würde, sollte Nico Giampaolo erneut kontaktieren ...
Valeria treibt ihre Ermittlungen weiter voran und versucht zur gleichen Zeit, Nico aus der Schusslinie seines Vaters zu retten. Doch auch ihr schwieriges Verhältnis zu Giorgio hat sich weiter zugespitzt. Nachdem sie die Affäre zu ihrem Vorgesetzten beendet hatte, bittet er sie nun, sich nach Rom versetzen zu lassen. Könnte dies Valerias letzter Fall in Turin sein?
Hintergrundinformationen: Creator, Drehbuchautor und Produzent Claudio Corbucci ("Index Zero", 2014) setzt in der italienischen Krimiserie "Die Toten von Turin" (Originaltitel: "Non uccidere", ital. für "Du sollst nicht töten", 2015) zusammen mit Regisseur Giuseppe Gagliardi Italiens erste Oberinspektorin, Valeria Ferro, in Szene. Giuseppe Gagliardi, der auch schon bei der ersten Staffel von "Die Toten von Turin" Regie geführt hat, debütierte 2003 mit dem Dokumentarfilm "Doichlanda". Für das Sportlerdrama "Tatanka" (2011) wurde Gagliardi noch im selben Jahr mehrfach nominiert und ausgezeichnet. Seine erste Serie "1992" (2015) wurde, wie nun "Die Toten von Turin", zu einem großen Publikumserfolg in Italien.

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