Wir sind die Nacht

Sendezeit: 20:15 - 22:05, 17.10.2018
Genre: Horrorfilm
  • Darsteller: Karoline Herfurth (Lena), Nina Hoss (Louise), Jennifer Ulrich (Charlotte), Anna Fischer (Nora), Max Riemelt (Kommissar Tom Serner), Arved Birnbaum (Kommissar Lummer)
  • Drehbuch: Jan Berger, Dennis Gansel
  • Regie: Dennis Gansel
Deutschland (2010) Kritik:
"Prädikat besonders wertvoll" der Deutschen Film- und Medienbewertung.
"Stimmiger und stimmungsvoller Vampirfilm von 'Die Welle'-Macher Dennis Gansel über drei Berliner Blutsauger, auf die kompromisslos Jagd gemacht wird."
"Gansel erweist sich als erstaunlich geschickter Actionregisseur, sei es in den atemlosen Verfolgungsjagden oder in den virtuosen Kampfszenen, in denen die Frauen keine Gefangene machen. Insgesamt legt er - unterstützt vom starken Schnitt - ein ordentliches Tempo vor. Der Film ist bis zum Showdown auf dem Teufelsberg keine Minute langweilig. [...] Gansel erfindet es nicht neu, er spielt mit leichter Hand mit den Konventionen, ergänzt sie mit originellen Einfällen und bietet mit Berlin eine wirklich denkwürdige Kulisse - und das nicht nur in Moodshots der sattsam bekannten Skyline mit Fernsehturm."
Hintergrund:
"Die Welle"-Regisseur Dennis Gansel schrieb das Script zu "Wir sind die Nacht" schon 1999 - damals bereits mit der Darstellerin Nina Hoss als Louise im Kopf. Hoss sagte sofort zu. Auch Karoline Herfurth sollte mitspielen: In Gansels Vorstellung am liebsten als Lena, nur war die 1984 geborene Schauspielerin Ende der 90er noch zu jung für diese Rolle. Deshalb bot Gansel ihr den Charakter der Nora an. Weil die Produktion sich so viele Jahre nach hinten verzögerte, war Herfurth bei Drehbeginn dann doch schon alt genug und konnte in die Rolle der Lena schlüpfen. Das Buch zum Film schrieb Wolfgang Hohlbein.
Starinfo Nina Hoss:
Sie war Bernd Eichingers "Das Mädchen Rosmarie", Hermine Hundtgeburths "Die weiße Massai", Max Färberböcks "Anonyma" und Christians Petzolds "Barbara" und "Yella" - wer deutsche Filme sieht, kennt die Schauspielerin Nina Hoss. Noch mehr Auftritte als in Fernseh- und Spielfilmen hatte die 1975 geborene Stuttgarterin bisher an Theatern in Stuttgart, Esslingen und Berlin, ihrem eigentlichen Tätigkeitsfokus. Schon mit fünf Jahren wusste sie, dass sie auf die Bühne will; mit 14 Jahren stand sie dann erstmals auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Ihren ersten Film ("Und keiner weint nach mir", 1996) drehte sie mit 19 unter Erfolgsregisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin - sie bekam u. a. die Goldenen Kamera, zwei Adolf-Grimme-Preise, den bayerischen und deutschen Filmpreis - ist auch auf einigen Hörbüchern zu hören. Sie ist die Tochter der Theater-Schauspielerin Heidemarie Rohwedder und des Gewerkschafters und Mitbegründers der Partei "Die Grünen" Willi Hoss und lebt mit ihrem Partner, dem britischen Musikproduzenten Alex Silva, in Berlin.
Hintergrundinformationen: Es geht weiter mit dem Filmgütesiegel "made in Germany" auf TELE! Ab 02. Oktober zeigen die "D-Movies" einmal mehr wie herausragend deutschsprachiges Kino ist: Von dem Bergdrama "Nordwand" über den Vampir-Hit "Wir sind die Nacht", die Komödie "Almanya" bis hin zum Meisterwerk "Metropolis" - TELE 5 hat die ganze Genre-Vielfalt des deutschen Films.