Mein Augenstern

Sendezeit: 22:45 - 00:10, 23.01.2019
Genre: Komödie
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • Darsteller: Mélanie Bernier (Elise Mazure), Bastien Bouillon (Théo Papagika), Antonin Fresson (Léandro Papagika), Chloé Astor (Marina), Swann Arlaud (Nicolaï), Laurent Mothe (Monsieur Dimitros)
  • Drehbuch: Axelle Ropert
  • Regie: Axelle Ropert
  • Kamera: Sébastien Buchmann
  • Musik: Benjamin Esdraffo
  • Produzent: David Thion, Philippe Martin
  • Andere Personen: François Quiqueré
Frankreich (2015) Théo ist ein Frauenheld. Immer wieder säuselt er den Frauen Liebesschwüre ins Ohr. Was er verschweigt: Er ist ein arbeitsloser Musiker. Sein Jobberater rät ihm zur Umschulung. Hochzeiten sind die einzigen Gigs, die er mit seinem Bruder Léandro abgreift. Als Théo in eine neue Wohnung zieht, trifft er im Fahrstuhl auf die blinde Elise. Anstatt ihr in ihrer Orientierungslosigkeit zu helfen, macht er bloß blöde Sprüche.
Théos Start in der neuen Nachbarschaft ist alles andere als vielversprechend. Elise hält ihn für einen eingebildeten Idioten. Er versucht, sich zu entschuldigen, was aber mächtig in die Hose geht. Elise bezeichnet Théo als Versager - vor den Augen seiner Liebschaft. Das will er nicht auf sich sitzen lassen: Théo erfindet eine schwere und seltene Krankheit, die ihn am Wochenende heimgesucht und ihn nun ebenfalls blind gemacht haben soll. Zunächst war das als schlechter Witz gemeint. Doch sie treffen immer wieder aufeinander und Théo kommt aus seiner Lüge nicht heraus. Durch die Blindheit wirkt Théo verletzlicher auf Elise, die ihm langsam sein Herz öffnet. Nach und nach fängt Elise an, ihm zu vertrauen, und sie verlieben sich ineinander. Auch auf seine Arbeit wirkt sich die Lüge positiv aus: Ein blinder Musiker ist besser zu vermarkten. Théo allerdings trägt an seiner Lüge. Er möchte Elise die Wahrheit sagen, hat aber Angst sie zu verlieren ...
Hintergrundinformationen: Axelle Ropert ist Regisseurin, Drehbuchautorin, Journalistin und Filmkritikerin. Aus Leidenschaft für die Literatur des 19. Jahrhunderts wollte sie zuerst Schriftstellerin werden, fand dann aber zum Kino, als sie Serge Bozon traf. Für diesen schreibt sie bis heute die Drehbücher (zuletzt "Madame Hyde" mit Isabelle Huppert). Ihre erste Regiearbeit ist der mittellange Film "Etoile violette" (2004). Darauf folgen die zwei Spielfilme "La famille Wolberg" (2009, Quinzaine des Réalisateurs) und "Tirez la langue, mademoiselle" (2013).