7 Zwerge - Männer allein im Wald

Sendezeit: 20:15 - 22:00, 12.02.2019
Genre: Komödie
  • Darsteller: Otto Waalkes (Bubi, Bubis Mutter, Bubis Vater, 1. Fanfarenbläser), Horst Tomayer (2. Fanfarenbläser), Okko Bekker (3. Fanfarenbläser), Cosma Shiva Hagen (Schneewittchen), Heinz Hoenig (Brummboss), Nina Hagen (Königin Ravenna), Boris Aljinovic (Cloudy), Mirco Nontschew (Tschakko), Ralf Schmitz (Sunny), Martin Schneider (Speedy), Markus Majowski (Cookie, Cookies Mutter), Norbert Heisterkamp (Ralfie), Hans Werner Olm (Spliss), Lena Amende (Rapunzel), Mavie Hörbiger (Rotkäppchen)
  • Drehbuch: Bernd Pfarr, Pit Knorr, Hans Zippert, Otto Waalkes, Bernd Eilert
  • Regie: Sven Unterwaldt
Deutschland (2004) Als einer der sieben Zwerge lebt Bubi alias Otto in einer Art vegetarischer Männer-WG. Als eines Tages das rassige Schneewittchen auftaucht, würfelt das die träge Zwergenrunde ganz schön durcheinander und bringt unverhofft Leben in die Bude. Doch eines Tages entführt die böse Königin das Schneewittchen und droht, Schneewittchens Schönheit für immer zu zerstören.
Hintergrundinformationen: Heinz Hoenig: Er lernte Schlosser, kämpfte mit der Berliner Aktivistengruppe 'Release' 1973 gegen Drogenmissbrauch und entschied sich spontan nach dem Besuch eines Gastspiels von John Allens 'theatre of all possibilities', sich dem Ensemble anzuschließen. Eineinhalb Jahre wurde er von Allen in New Mexico im Schauspielfach unterrichtet. Danach kehrte Hoenig (geb. 1951) zurück nach Berlin, wo er am Grips-Theater sein erste Engagement bekam. 1980 gelang dem Darsteller der Durchbruch mit 'Das Boot'. Es folgten weitere Filme, etwa 'Sei zärtlich, Pinguin' (1982) und 'Mit starren Blick aufs Geld' (1983), doch erst Produktionen wie 'Die Katze' (1988) und 'Butterbrot' (1990) etablierten ihn als herausragenden Charakterdarsteller. Nach etlichen Auftritten in TV-Serien folgten zwei Wedel-Mehrteiler, die Hoenigs Ruf als wandlungsfähigster deutscher Schauspieler erneut untermauerten: 'Der große Bellheim' und 'Der Schattenmann'. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. 1992 bekam Hoenig den 'Telestar' für 'Die Angst wird bleiben'. Es folgten der 'Bundesfilmpreis', der 'Goldene Gong', der 'Adolf Grimme-Preis' und die 'Goldene Kamera'. Zuletzt spielte der Darsteller in 'South Park - Der Film' (2000), 'Die Affäre Semmeling' (2002) und 'Liebe und Verrat' (2002). Nina Hagen: Die Punkbewegung zog Nina Hagen (geb. 1955) erst in ihren Bann, als die Ostberlinerin 1976 nach Westdeutschland kam. Ursprünglich hatte Nina Hagen den Plan, wie ihre Mutter Eva Schauspielerin zu werden. Doch mit der Aufnahme in die Schauspielschule wurde es nix. Möglicherweise war Ninas damaliger Stiefvater Wolf Biermann der Grund, weshalb die DDR der 17-Jährigen verwehrte, in die Fußstapfen der in der DDR berühmten Mutter zu treten. Als der Querulant Biermann 1976 aus der DDR ausgewiesen wurde, ging Nina Hagen mit ihm. Und entdeckte ihr Faible für den Punk. Sie gründete die Hagen Band und landete ein paar Hits. 1979 das Aus. Nina Hagen tourt durch die Lande, versucht sich in Frankreich, Brasilien und den USA als Sängerin. Mehr oder weniger erfolglos. Bald macht sie als schrille Demonstrantin und Revolutionärin auf sich aufmerksam. Für Nina Hagen gibt es keine Tabus. Auf Ibiza heiratet sie einen 17-Jährigen. In Talkshows klärt sie auf in Sachen Sex, AIDS und Religion. Immer wieder ist sie in Filmen zu sehen, so etwa in 'Heute ist Freitag' (1975), 'Liebesfallen' (1976), 'Bildnis einer Trinkerin' (1979), 'Lilien in der Bank' (1992), 'Vasilisa' (2001) und aktuell in 'Sieben Zwerge - Männer allein im Wald' (2004). Mirco Nontschew: Mirco Nontschew (geb. 1969) machte nach Schulabschluss das, was man eine grundsolide Ausbildung nennt - zum Zahntechniker. Dass er schließlich doch beim Fernsehen und auf der Bühne landete, muss mit seiner bereits in Kindertagen entwickelten Vorliebe für Jerry-Lewis-Filme zu tun haben. Mit 18 floh Nontschew nach Westdeutschland. Hugo Egon Balder engagierte ihn für 'RTL Samstag Nacht', Nontschew avanierte zum Publikumsliebling. Heute reflektiert der Komiker erstaunt: 'Meine Mutter kann immer noch nicht verstehen, wie ich mit diesem Scheiß wirklich Geld verdienen kann.' Neben der Komödie 'Sieben Tage bis zum Glück' stand er 1998 auch für Thomas Jahns zweiten Kinofilm 'Kai Rabe gegen die Vatikankiller' vor der Kamera. Außerdem spielte er in der eigenen TV-Serie 'Mircomania' (2001), '7 Zwerge' (2004), 'Siegfried' (2005) und hat ganz aktuell '7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug' (2006) gedreht. Markus Majowski: Markus Majowski ist bekannt aus TV-Serien wie 'Die Schwarzwaldklinik' (1988), 'Jugendanwalt Max Wolkenstein' (1996), 'Die Rote Meile' (1999-2000) und Kinoerfolgen wie 'Rossini' (1997) und 'Late Show' (1998). Er spielte in der Telekom-TV-Werbung den quirligen Verkäufer und ergatterte 2001 eine kleinere Rolle in der amerikanisch-europäischen Produktion 'Enemy at the Gates' (2001), ein Kriegsdrama, platziert in Stalingrad. Zu seinen jüngsten Produktionen gehören 'Hilfe, ich bin Millionär' (2003), 'Sieben Zwerge - Männer allein im Wald' (2004) und 'Zwerg Nase' (2008).