Süßes Gift

Sendezeit: 20:15 - 21:50, 19.06.2019
Genre: Psychothriller
  • Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • Darsteller: Isabelle Huppert (Marie-Claire Muller "Mika"), Jacques Dutronc (André Polonski), Anna Mouglalis (Jeanne Pollet), Rodolphe Pauly (Guillaume Polonski), Brigitte Catillon (Louise Pollet), Lydia Andrei (Lisbeth)
  • Drehbuch: Claude Chabrol, Caroline Eliacheff
  • Regie: Claude Chabrol
  • Kamera: Renato Berta
  • Musik: Matthieu Chabrol
  • Produzent: Marin Karmitz
  • Andere Personen: Charlotte Armstrong, Monique Fardoulis
Frankreich (2000) Der Klaviervirtuose André Polonski und Mika, die Millionenerbin eines Schokoladenkonzerns, haben zum zweiten Mal geheiratet. Sie führen ein angenehmes Leben in Lausanne. Vor Jahren gingen sie eine erste, kurze Ehe ein. Diese scheiterte - Mikas Vater stand dem Pianisten skeptisch gegenüber. André verließ Mika und ehelichte die inzwischen verstorbene Lisbeth. Aus dieser Beziehung stammt der gemeinsame Sohn Guillaume. Plötzlich taucht die Jungpianistin Jeanne bei André und Mika auf. Mit einer schwerwiegenden Behauptung: Sie sei als Baby im Krankenhaus kurzzeitig mit Guillaume vertauscht worden. Tatsächlich existieren Parallelen zwischen der Jungpianistin und André: Jeanne hat sich ebenfalls der Musik verschrieben und bereitet sich auf einen Klavierwettbewerb in Budapest vor. Auf der Suche nach ihrer wahren Herkunft und einem künstlerischen Mentor dringt Jeanne in die fremde Familie ein. Wie auch in der 1948 erschienenen Romanvorlage "The Chocolate Cobweb" von Charlotte Armstrong beginnt ein widersprüchlich-subtiles Spiel um zwischenmenschliche Beziehungen.
Hintergrundinformationen: Claude Chabrols "Süßes Gift" feierte im Jahr 2000 auf den Filmfestspielen von Venedig Premiere. "Subtiler, fast kammerspielartig inszenierter Psychothriller über kleine Geheimnisse, die zu großen Katastrophen führen, weil sich alle bemühen, nicht zu zeigen, was sie denken. Meisterhaft inszeniert und gespielt, schafft Claude Chabrol einen sozialen Mikrokosmos als 'Film noir' in Farbe."