Der Club der toten Dichter

Sendezeit: 20:15 - 22:20, 14.07.2019
Genre: Drama
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  • Darsteller: Robin Williams (John Keating), Robert Sean Leonard (Neil Perry), Ethan Hawke (Todd Anderson), Josh Charles (Knox Overstreet), Gale Hansen (Charlie Dalton)
  • Drehbuch: Tom Schulman
  • Regie: Peter Weir
  • Kamera: John Seale
  • Musik: Maurice Jarre
  • Produzent: Steven Haft, Paul Junger Witt, Tony Thomas
  • Andere Personen: William M. Anderson
USA (1989) Ein Internat für Jungen an der amerikanischen Ostküste. Das Credo: Tradition, Ehre, Disziplin und Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden. Durch diese soll die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche Rolle vorbereitet werden. Doch auch reiche Jugendliche haben dieselbe Neugier auf das Leben und dieselbe Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre weniger betuchten Altersgenossen.
Genau diese Eigenschaften faszinieren den neuen Englischlehrer John Keating ganz besonders. Er hält sie für fördernswert. Für Keating ist Unterrichten weniger Job als Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es sein Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. "Carpe Diem!", rät er den Jungen - und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen.
Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson und Neil Perry begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sie als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für eine Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt.
Hintergrundinformationen: "Der Club der toten Dichter" ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe. Vertont von Maurice Jarre und bildgewaltig in Szene gesetzt von Peter Weir. Ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Der Film erhielt den Drehbuch-Oscar, den César und den David für den besten internationalen Film sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen und "lässt in Besetzung, Kamera und Ausstattung keine Wünsche offen". (Fischer Film Almanach 1991)