Der Westwall - Die Geschichte einer Grenze

Sendezeit: 20:15 - 21:45, 21.07.2019
Genre: Zeitgeschichte
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • Andere Personen: Manfred Ladwig
Es ist die Geschichte einer Grenze: Der Film über das größte Bauwerk der Nationalsozialisten, seine Entstehung, seine Funktion im Zweiten Weltkrieg und seine landschaftsprägende Funktion bis heute.
Der Westwall ist eine Legende, mehr als 600 Kilometer zog er sich vom südlichen Oberrhein durch die Eifel bis zum Niederrhein. Eine befestigte Grenze zur Vorbereitung eines Krieges in einer Zeit, in der der Nationalismus seine schlimmste Ausprägung hatte. Mit 22.000 Bunkern entlang des Oberrheins, durch die Wälder von Pfalz und Eifel, mit MG-Nestern im Pfälzerwald, Panzergräben und Mauern durch die Eifel.
Der Film zeigt bisher nicht gesendete Originalaufnahmen vom Bau des Westwalls aus den Jahren 1937 bis 1940. Rund eine halbe Million Menschen waren an diesem Bau beteiligt, er hat die ganze Region geprägt. Bilder aber auch vom Ende des Krieges. An der "Siegfried Line", wie sie den Westwall nannten, erlebten die Amerikaner eine der verlustreichsten Schlachten ihrer Geschichte.
Zeitzeugen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, aber auch aus dem angrenzenden Elsass und aus Luxemburg erzählen, wie sie den Westwall erlebt haben. Darunter der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. Ingenieure und Historiker ordnen ein.
Schließlich sind Luftaufnahmen des Westwalls heute zu sehen, von Basel bis Kleve. Stählerne Panzerkuppeln auf dem Gelände eines Kindergartens, Bunkerreste im See. Der Zuschauer erlebt die einstige Grenze als grünes Band.

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