Rastlos, Renée

Sendezeit: 23:05 - 00:50, 21.08.2019
Genre: Drama
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  • Darsteller: Adèle Haenel (Renée), Adèle Exarchopoulos (Sandra), Jalil Lespert (Darius), Gemma Arterton (Tara), Nicolas Duvauchelle (Kikis Vater), Sergi López (Maurice), Solène Rigot (Karine), Vega Cuzytek (Kiki - Karine als Kind)
  • Drehbuch: Arnaud des Pallières, Christelle Berthevas
  • Regie: Arnaud des Pallières
  • Kamera: Yves Cape
  • Musik: Eric Debègue, Vivien Kiper
  • Produzent: Michel Klein, Serge Lalou
  • Andere Personen: Arnaud des Pallières, Guillaume Lauras, Emilie Orsini
Frankreich (2015) Renée ist Grundschullehrerin und versucht gemeinsam mit ihrem Freund schon seit längerem, ein eigenes Kind zu bekommen. Als die junge Frau, die sich in Paris ein beständiges Leben aufgebaut hat, plötzlich von einer alten Bekannten aufgesucht wird, gerät ihre Stabilität ins Wanken. Tara, eine selbstsüchtige Spielerin, die soeben aus dem Gefängnis entlassen wurde, hat einige unvollendete Geschäfte mit Renée offen, weshalb sie sie aus Rachsucht an die Polizei verpfeift. Und so kommt es, dass die Grundschullehrerin vor den Augen ihres nichtsahnenden Freunds abgeführt und von ihrer Vergangenheit, die sie erfolgreich verdrängt hatte, wieder eingeholt wird. Schnell wird klar, Renée, die sich seit dem Kindesalter als Waise durchs Leben schlagen musste, hieß nicht immer so ... In vier bedeutende Perioden ihres Lebens unterteilt - Kindheit, Pubertät, Jugend und Erwachsenwerden - zeigt sich ein fragiles Heranwachsen einer komplexen und starken Frau, die auf der Suche nach Freiheit und Stabilität ist.
Hintergrundinformationen: Regisseur Arnaud des Pallières wollte einen Film über ein reales und greifbares Leben einer Frau erzählen, das nicht von einem Roman abgeleitet ist. Unterstützung erhielt er von seiner Koautorin Christelle Berthevas, die eigene Erfahrungen und Erlebnisse zur Bereicherung der Geschichte beitrug. Des Pallières gab der Protagonistin in den vier Lebensabschnitten jeweils einen anderen Namen, da er der Meinung ist, dass sich der Charakter immer wieder vor neue soziale und familiäre Aufgaben gestellt sieht und sich immer wieder eine neue Identität anlegen muss.