Harold und Maude

Sendezeit: 20:15 - 22:05, 18.08.2019
Genre: Komödie
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  • Darsteller: Ruth Gordon (Maude Chardin), Bud Cort (Harold Chasen), Vivian Pickles (Mrs. Chasen), Charles Tyner (General Victor Ball), Cyril Cusack (Bildhauer Glaucus), Judy Engles (Candy Gulf (1. Date))
  • Drehbuch: Colin Higgins
  • Regie: Hal Ashby
USA (1971) Harold ist jung, reich, gelangweilt und vom Tod besessen. Spektakuläre Selbstmord-Inszenierungen sind seine Lieblingsbeschäftigung. Bei einem Begräbnis lernt er die lebenslustige, fast 80-jährige Maud kennen. Die Begegnung verändert das Leben beider von Grund auf.
Legendär! Kult! Nur Worte? Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
Hintergrundinformationen: Hintergrund: Hauptdarstellerin Ruth Gordon ist 51 Jahre älter als Co-Star Bud Cort. Regisseur Hal Ashby wollte eine Szene einbauen, in der Harold und Maud gemeinsam Liebe machen, diese Idee lehnte das Paramount Studio ab. In allen Szenen, in denen Ruth Gordon den Leichenwagen fährt, wurde der Wagen gezogen. Sie hat nie das Autofahren gelernt. Das Budget lag bei 1,2 Millionen Dollar. Der Musiker Cat Stevens (heute: Yusuf Islam) und Regisseur Hal Ashby haben Cameo-Auftritte. Stevens steuerte Songs aus seinen Alben "Mona Bone Jakone" und "Tea for the Tillerman" für die Filmmusik bei und schrieb außerdem die beiden Stücke "Don't Be Shy" und "If You Wand to Sing Out, Sing Out" extra für den Streifen. "Harold und Maud" ist sowohl auf Steven Schneiders Liste der "1001 Filme, die du gesehen haben musst, bevor du stirbst" als auch auf der Liste des American Film Instituts "Die 100 lustigsten amerikanischen Filme" von 2000 aufgeführt. Kritik: "Hal Ashbys bizarr-romantische Liebesgeschichte ist mehr als eine kauzige Satire auf das puritanische Amerika. Selbst vor dem Hintergrund der sexuellen Revolution war dieses Spiel mit Rollenbildern und -erwartungen ein Skandal.[...] Fazit: Mit rabenschwarzem Humor und viel Charme." "Die anarchische Kultkomödie ist ein makabres Vergnügen zur Musik von Cat Stevens und noch immer ein Programmkino-Renner." "'Harold und Maude' entstand in einer Zeit rebellischen Aufbegehrens, und in der Person der Maude scheint diese Rebellion an vielen Stellen durch. Doch zugleich gelang Hal Ashby (1929-1988; 'The Landlord', 1970; 'Das letzte Kommando', 1973; 'Shampoo', 1975; 'Willkommen, Mr. Chance', 1979) ein Film, in dem das Innehalten, das Nachdenkliche, das Zurückschauen und das Vorwärtsblicken einen enormen Raum einnimmt. Ein Film eigentlich, den jeder einmal gesehen haben muss."