Fantomas bedroht die Welt

Sendezeit: 20:15 - 22:20, 29.03.2020
Genre: Kriminalfilm
  • Darsteller: Louis de Funès (Kommissar Juve), Jean Marais (Fantômas/Fandor), Myléne Demongeot (Hélène), Françoise Christophe (Lady McRashley), Jean-Roger Caussimon (Lord McRashley), Jacques Dynam (Inspektor Bertrand)
  • Drehbuch: Jean Halain, Pierre Foucaud
  • Regie: André Hunebelle
Frankreich / Italien (1967) Der schottische Lord Rashley und seine Frau befinden sich in Gefahr. Wie viele andere Reiche sollen sie eine Sondersteuer an den berüchtigten Verbrecher Fantomas entrichten. Zu bezahlen in Diamanten. Der erste Verweigerer ist schon tot und Scotland Yard bereits zur Stelle. Da wird Kommissar Juve zu Hilfe gerufen.
Das Beste zum Schluss: der dritte Teil der Spaß-Trilogie mit Louis de Funès!
Hintergrundinformationen: Kritik: "Die sogenannte schottische Episode aus der 'Fantomas'-Reihe der sechziger Jahre, die auch ihren Abschluss bildete. In der bewährten Mischung aus Slapstick und Action treibt Komiker Louis de Funès sein Unwesen in einem schottischen Schloss treibt und stellt dabei Jean Marais trotz dessen Doppelrolle Fantomas/Fandor klar in den Schatten. Mit von der Partie ist auch wieder die für die Verkörperung weiblicher Reize zuständige Mylène Demongeot als Fandors Freundin Hélène." Hintergrund: Dieser Film ist der letzte der "Fantomas"-Trilogie, die die bekannte fünfteilige "Fantômas"-Serie von Regisseur Louis Feuillade aus dem Jahr 1913 aufs Korn nimmt, die die Abenteuer des gleichnamigen Helden aus den Romanen von Marcel Allain und Pierre Souvestre verfilmte. Nur die erste Szene wurde in Schottland aufgenommen, der Rest in Frankreich. Obwohl der Film den Anschein geben soll, ganz in Schottland zu spielen, sind die Autos daher linksgelenkt. Der erste und der zweite Teil des Dreiklangs der Klamotte heißen "Fantomas" und "Fantomas gegen Interpol" und sind aus den Jahren 1964 und 1965. Ein vierter Teil namens "Fantomas in Moskau" war, wie Schauspielerin Mylène Demongeot später beklagte, zwar schon geplant, wurde aber nie umgesetzt. Zum einen war es Darsteller Jean Marais müde, ein weiteres Mal im Schatten von Louis de Funès zu stehen bzw. zu spielen, zum anderen war das Trio an Hauptdarstellern den Produzenten inzwischen viel zu teuer geworden.