Star Trek: Der erste Kontakt

Sendezeit: 20:15 - 21:55, 02.07.2020
Genre: Science-Fiction-Film
  • 100% gefällt diese Sendung
  • Darsteller: Patrick Stewart (Captain Picard), Jonathan Frakes (Commander Riker), LeVar Burton (Geordi), Michael Dorn (Worf)
  • Regie: Jonathan Frakes
USA (1996) Nach ihrem missglückten Angriff auf die Erde flüchten die Borg in eine andere Zeitebene. Captain Picard und seine Crew verfolgen sie bis ins Jahr 2063. In diesem Jahr hat Erdenbürger Dr. Cochrane den WARP-Antrieb erfunden und so den ersten Kontakt von Vulkaniern und Menschen ermöglicht, was die Borg verhindern wollen. Es entbrennt ein spannender Wettlauf mit der Zeit im achten Teil der "Star Trek"-Saga. Captain Picard kann es nicht fassen: Die Borg greifen erneut die Erde an. Mit seinem neuen Schiff, der "Enterprise E", und anderen Schiffen der Sternenflotte können sie die Borg in die Flucht schlagen. Bei ihrer Flucht wechseln die Borg die Sphären, und sie sind nun in die Vergangenheit unterwegs. Captain Picard und seine Crew verfolgen sie und landen im Jahr 2063, einer historisch brisanten Zeit, in der Erdenbürger Dr. Zefram Cochrane den ersten Kontakt zwischen Menschen und Vulkaniern in die Wege geleitet hatte. Die Borg wollen diesen Kontakt nun verhindern, um die Erde zu assimilieren. Picard, Commander Riker und die Crew versuchen nun mit allen Mitteln, den widerspenstigen Cochrane dazu zu bringen, seinen ersten WARP-Flug zu starten, durch den der erste Kontakt zustande kam und dem es zu verdanken ist, dass Cochrane fortan als Held und Erfinder des WARP-Antriebs gefeiert wurde. Einen Angriff der Borg kann Androide Data zwar verhindern, doch er wird von ihnen entführt, und der verführerischen Borg-Königin gelingt es fast, ihn auf ihre Seite zu ziehen. Doch Picard macht sich auf, seinen Freund zu retten. Der achte Teil der "Star Trek"-Saga vereint auf furiose Weise verschiedene Genre - Science-Fiction, Action, Horror, Rache-Thriller und Endzeitdrama - miteinander. "Anstatt eine düstere Weltraum-Oper zu präsentieren, was mit den schier unaufhaltsamen Borg zweifelsfrei möglich gewesen wäre, gelingt es den Machern, den Funken Hoffnung und Optimismus zu entdecken und ihn zum Leuchtfeuer der Story bis zum Finale und den letzten Szenen herauszuarbeiten. Eben so, wie 'Star Trek' auch nach dem Wunsch des Erfinders Gene Roddenberry sein sollte. Regisseur Jonathan Frakes bewegt sich mit einer Sicherheit zwischen den verschiedenen Story-Ebenen, dass man sich stets zurechtfindet, wobei er gleichzeitig eine Balance zwischen dem Humor einer miteinander vertrauten Crew und dem Ernst der Situation bewahrt. Die Chemie zwischen den Beteiligten ist spürbar, die Ideen der Geschichte so gelungen wie die Action packend inszeniert."("Treffpunkt: Kritik" - Jens Adrian)