Japan von oben, Wilder Norden

Sendezeit: 15:20 - 16:05, 17.07.2020
Genre: Landschaftsbild, Episode 1
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  • Von: Xavier Lefebvre
Frankreich / Japan / Deutschland (2018) Im nördlichsten Winkel des japanischen Archipels liegt die weitläufige Insel Hokkaido. Teil eins stellt die Schönheit dieses Landstrichs in den Mittelpunkt. Sie entfaltet sich in immensen Weiten, die noch immer weitgehend wild und unberührt sind.
Mächtige Vulkanketten, unzählige Seen mit kristallklarem Wasser und tiefe Wälder prägen das Landschaftsbild. Flora und Fauna finden hier geschützte Orte, um zu erblühen, dank des bewegten Reliefs und der bisweilen rauen, aber dennoch günstigen klimatischen Bedingungen. Gerade mal vor 150 Jahren von den Japanern besiedelt, ist Hokkaido auch ein Land der fruchtbaren Ebenen, in denen sich eine teilweise sehr intensive Landwirtschaft entwickelt hat. Einige Produzenten leben hier dennoch in Harmonie mit der Natur, ganz wie die Ainu, die Ureinwohner der Insel. Sie versuchen heute, ihre reiche Kultur vor dem Verschwinden zu bewahren.
Hintergrundinformationen: Von Hokkaido im Norden über die Inseln Honshu, Shikoku und Kyushu bis zu den Okinawa-Inseln im Süden zeigt die Reihe unbekannte Seiten Japans: das Landesinnere genauso wie die Küstenstädte. Die Reihe "Japan von oben" lädt den Zuschauer ein, in das Alltagsleben der Japaner einzutauchen, ihre Lebens- und Denkweisen kennenzulernen und sowohl die faszinierende Welt der Traditionen als auch das moderne Japan zu entdecken. Atemberaubende Flugaufnahmen zeigen die Landschaften im Land der aufgehenden Sonne im Wechsel der Jahreszeiten. So entsteht ein Bild von dem Inselstaat, dessen Bewohner sich in bemerkenswerter Weise an die natürlichen Gegebenheiten anzupassen verstehen. Ständig sind sie Risiken wie der Gefahr von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und Tsunamis ausgesetzt, manchmal mit zerstörerischen Auswirkungen. Dennoch weist das Land eine städtische Besiedlung auf, die weltweit ohnegleichen ist. Das Gesicht der Nation ist zugleich geprägt von Hypertechnologie und Technikbegeisterung wie auch von den lebendigen Traditionen eines feudalen Systems, das erst vor 150 Jahren an Bedeutung verloren hat.

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