Ein Dorf wehrt sich

Sendezeit: 20:15 - 22:05, 14.05.2021
Genre: Historienfilm
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • Darsteller: Fritz Karl (Sepp Rottenbacher), Harald Windisch (Franz Mitterjäger), Brigitte Hobmeier (Elsa Mitterjäger), Verena Altenberger (Eva Schädler), Norman Hacker (Xaver Pröttl), Philipp Hochmair (August Eigruber), Oliver Masucci (Ernst Kaltenbrunner)
  • Drehbuch: Gabriela Zerhau
  • Regie: Gabriela Zerhau
  • Kamera: Carsten Thiele
  • Musik: Dominik Giesriegl
  • Produzent: Kirsten Hager, Anja Föringer, Thomas Hroch, Gerald Podgornig
  • Andere Personen: Anke Berthold, Bertram Reiter, Thomas Szabolcs
  • Kostueme: Monika Hinz
  • Redaktion: Pit Rampelt, Julia Sengstschmid, Olaf Grunert
  • Szenenbild: Bertram Reiter
Deutschland (2019) 1945: Nach und nach werden Deutschland und Österreich von den Nazis befreit. Doch in Altaussee im Salzkammergut ist ihre Herrschaft noch nicht zu Ende. Hier haben sich Nazigrößen wie Ernst Kaltenbruner, Chef der Gestapo, in der Nähe des alten Salzbergwerks verschanzt. In dessen Stollen lagern Kunstschätze, die in ganz Europa für das geplante Führermuseum in Linz geraubt wurden. Der Gauleiter von Oberdonau, August Eigruber, ordnet die Sprengung an, damit die Meisterwerke nicht in die Hände der Alliierten fallen.
Doch bei den Bergleuten beginnt sich Widerstand zu regen. Aber im Gegensatz zu seinem Freund Franz, der mit seiner Frau Elsa die Deserteure und Partisanen in den Bergen heimlich versorgt, versucht der eigenbrötlerische Sepp, sich möglichst aus allem rauszuhalten. Erst als sein Freund von der Gestapo erschossen wird und wie ein Hund verscharrt werden soll, kommt er aus der Reserve ... Zusammen mit den Bewohnern des kleinen Dorfs stellt er sich gegen den Befehl des Gauleiters und versucht die Sprengung des Bergs in letzter Minute zu verhindern, um die Mine als ihre Existenzgrundlage zu sichern. Dabei begibt sich die Dorfgemeinschaft in große Gefahr, denn auf Widerstand steht immer noch die Todesstrafe ...
Hintergrundinformationen: Der Film von Gabriela Zerhau, der auf dem Münchner Filmfest 2019 Premiere feierte, setzt den tapferen Bewohnern von Altaussee und ihrem zivilen Ungehorsam ein spätes Denkmal. Zu Kriegsende und in der Zeit nach dem Krieg wurden sie häufig als Querulanten abgetan. Andere heimsten für sie die Lorbeeren ein, und die schlimmsten Mitläufer standen angeblich zu jeder Zeit dem braunen Regime kritisch gegenüber.