Darkroom - Tödliche Tropfen

Sendezeit: 23:00 - 00:30, 20.10.2021
Genre: Kriminalfilm
  • Darsteller: Bozidar Kocevski (Lars), Heiner Bomhard (Roland), Lucas Rennebach (Manuel), Bardo Böhlefeld (Bastian), Katy Karrenbauer (Staatsanwältin), Christian Dieterle (Richter), Christiane Ziehl (Lars' Großmutter)
  • Drehbuch: Rosa von Praunheim, Nico Woche, Uta Eisenhardt
  • Regie: Rosa von Praunheim
  • Kamera: Lorenz Haarmann
  • Musik: Heiner Bomhard, Andreas Wolter, Lars Niekisch
  • Produzent: Rosa von Praunheim
  • Andere Personen: Mike Shephard
Deutschland (2019) Lars wächst bei seiner Großmutter in Völklingen auf, die ihn sexuell missbraucht. In dem Saarbrücker Szenelokal "Madame" lernt er Roland kennen, mit dem er eine harmonische Beziehung eingeht. Bald zieht das Paar nach Berlin und genießt die Freiheit der Hauptstadt. Das Glück scheint perfekt.
Was Roland jedoch nicht ahnt: Lars treibt sich heimlich im Berliner Nachtleben umher und experimentiert mit tödlichen Substanzen. Drei Männer tötet der ehemalige Krankenpfleger im Sommer 2012. Seine Opfer findet er in Saunen und Darkrooms, verabreicht ihnen eine tödliche Dosis K.-o.-Tropfen und raubt sie aus. Schnell wird er gefasst und zu lebenslanger Haft verurteilt, bald danach nimmt er sich selbst das Leben.
Hintergrundinformationen: In seinem neuen Film befasst sich Kultregisseur Rosa von Praunheim mit einem wahren Kriminalfall aus jüngster Vergangenheit, der 2012 die Berliner Schwulenszene erschütterte. Der Film basiert teilweise auf den Aufzeichnungen der Berliner Gerichtsreporterin Uta Eisenhardt und mischt dokumentarische mit fiktiven Elementen. In seinem neuen Film befasst sich Kultregisseur Rosa von Praunheim mit einem wahren Kriminalfall aus jüngster Vergangenheit, der 2012 die Berliner Schwulenszene erschütterte. Der Film basiert teilweise auf den Aufzeichnungen der Berliner Gerichtsreporterin Uta Eisenhardt und mischt dokumentarische mit fiktiven Elementen. "Darkroom - Tödliche Tropfen" wurde 2019 in Barcelona uraufgeführt und hatte seine Deutschlandpremiere im gleichen Jahr beim Filmfest Hamburg. Darüber hinaus lief der Film auf zahlreichen weiteren Festivals, unter anderem eröffnete er 2020 das Filmfestival Max Ophüls.