Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, Das Jahr 1971

Sendezeit: 20:15 - 21:45, 27.11.2021
Genre: Zeitgeschichte
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
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  • Von: Tim Evers
(2019) 1971 - das Jahr, in dem Walter Ulbricht gehen muss. Der neue Hoffnungsträger der SED heißt Erich Honecker. Zum ersten Mal seit 19 Jahren können Ost - und Westberliner wieder miteinander telefonieren und Frank Schöbel steigt mit "Wie ein Stern" in den Schlagerhimmel auf. In West-Berlin demonstrieren Frauen unter dem Slogan "Mein Bauch gehört mir" gegen den "Abtreibungsparagraph 218". In Kreuzberg wird das erste Haus besetzt und der Hertha-Kapitän Uwe Witt erinnert sich an den größten Bundesliga-Skandal. Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wird im August 1961 die Mauer errichtet. 28 Jahre teilt sie die politischen Systeme und die Menschen in Ost und West. Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag - in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert.
Hintergrundinformationen: Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, 1945 - 2020, in einer bislang nie dagewesenen Größenordnung: Eine Berlin-Chronik der Superlative über 64 Folgen, 5760 Minuten. Die dritte Staffel über die 70er Jahre schaut auf ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie.

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