Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, Das Jahr 1972

Sendezeit: 20:15 - 21:45, 04.12.2021
Genre: Zeitgeschichte
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • 85% gefällt diese Sendung
  • Von: Artem Demenok
(2019) 1972 - das Jahr, in dem DDR-Bürger das erste Mal visafrei nach Polen und in die CSSR reisen dürfen, Fidel Castro zu Besuch in die Hauptstadt der DDR kommt und die Westberliner zum ersten Mal seit 6 Jahren wieder in den Osten können - ein neues Passierscheinabkommen macht es möglich. Im DDR-Fernsehen startet die Unterhaltungsshow "Ein Kessel Buntes". Kabarettist Lutz Stückrath war bei der Premiere dabei und schwärmt von den Stars. Die Terrorvereinigung "Bewegung 2. Juni" überzieht West-Berlin mit einer Reihe von Sprengstoffanschlägen und Banküberfällen. Nikolaus Pallat von der Band "Ton Stein Scherben" erinnert sich an diese Zeit. Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wird im August 1961 die Mauer errichtet. 28 Jahre teilt sie die politischen Systeme und die Menschen in Ost und West. Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag - in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert.
Hintergrundinformationen: Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, 1945 - 2020, in einer bislang nie dagewesenen Größenordnung: Eine Berlin-Chronik der Superlative über 64 Folgen, 5760 Minuten. Die zweite Staffel über die 70er Jahre schaut auf ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie.

Nutzer haben auch angesehen