Mulholland Drive

Sendezeit: 20:15 - 22:35, 17.01.2022
Genre: Thriller
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  • Darsteller: Naomi Watts (Betty Elms/Diane Selwyn), Laura Elena Harring (Rita/Camilla Rhodes), Ann Miller (Coco), Dan Hedaya (Vincenzo Castigliane), Justin Theroux (Adam Kesher), Brent Briscoe (Detektiv Domgaard), Robert Forster (Detektiv McKnight), Katharine Towne (Cynthia Jenzen), Mark Pellegrino (Joe), Jeanne Bates (Irene)
  • Drehbuch: David Lynch
  • Regie: David Lynch
  • Kamera: Peter Deming
  • Musik: Angelo Badalamenti, John Neff, David Lynch
  • Produzent: Alain Sarde, Neal Edelstein, Michael Polaire, Mary Sweeney, Tony Krantz
  • Andere Personen: Mary Sweeney
Frankreich / USA (2001) Ein Autounfall auf dem Mulholland Drive bewahrt eine dunkelhaarige Schönheit davor, in einer Limousine erschossen zu werden. Benommen taumelt die junge Frau als einzige Überlebende vom Ort des Geschehens nach Los Angeles herunter. In einem unbewohnten Appartement findet sie Unterschlupf. Doch am nächsten Tag zieht hier die frisch aus der Provinz angekommene Betty ein.
Naiv und fröhlich träumt Betty von einer Hollywoodkarriere als Schauspielerin. Als sie die Fremde im Haus ihrer Tante entdeckt, glaubt sie, dass es sich bei "Rita" - so nennt sich das namenlose Unfallopfer - um eine Freundin der Familie handelt. Doch wer Rita in Wahrheit ist, weiß keiner, nicht einmal sie selbst: Bei ihrem Unfall hat die mysteriöse Frau ihr Gedächtnis verloren. Gemeinsam versuchen die beiden, Ritas Identität zu enthüllen.
Parallel dazu ereignen sich auch in anderen Ecken der Stadt verworrene Begebenheiten. So stellt sich zum Beispiel ein Auftragskiller bei der Erledigung eines Mordes so unprofessionell an, dass sich in einer Verkettung grotesker Umstände bald ein paar Leichen häufen. Als ein geheimnisvoller Name in Ritas unklarer Erinnerung auftaucht, führt dies nur noch tiefer hinein in ein undurchdringliches Geflecht aus Liebe, Eifersucht, Sex, Macht und Geld. Willkommen in Hollywood, Los Angeles, der Stadt der Engel!
Hintergrundinformationen: "Mulholland Drive" ist ein filmisches Mysterium, an dem sich viele Interpreten die Zähne ausgebissen haben. Dass darüber hinaus auch noch eine ad absurdum geführte Satire auf Hollywood ins Spiel kommt, könnte damit zu tun haben, dass Lynch hier seine Erfahrungen mit der amerikanischen Filmindustrie thematisiert. So war sein Film ursprünglich als Pilot für eine ABC-Fernsehserie gedacht, wurde jedoch nach einem erbitterten Streit auf Eis gelegt. Erst als mit Canal+ und Alain Sarde zwei französische Partner in das Projekt einstiegen, konnte der Film pünktlich zum Festival in Cannes 2001 vollendet werden. Nach dem Regiepreis in Cannes folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter Nominierungen für den Oscar und die Golden Globes.