frontal

Sendezeit: 07:55 - 08:40, 27.05.2022
Genre: Weitere Inforeportagen
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Deutschland (2022) Legalisierung von Cannabis Warum dann noch Kiffer jagen?
Die Bundesregierung will Kiffen legalisieren - noch ist unklar, wie. Sicher ist aber, dass bereits in diesem Jahr ein Gesetzentwurf auf dem Tisch liegen soll, der das "Wie" erläutern wird. Bis dahin werden pro Jahr rund 180.000 Kiffer in Deutschland weiter mit Strafen verfolgt - mit immensem Aufwand und hohen Kosten. Polizisten müssen weiter Strafanzeigen schreiben, Staatsanwälte diese bearbeiten, Richter entscheiden und Bürger Vorstrafen hinnehmen. So entstehen laut Ökonomen jährlich 1,3 Milliarden Euro Kosten für den Steuerzahler, obwohl längst klar ist: Kiffen wird legal! Ökonomen, Richter und Kiffer fordern bei "frontal": Entkriminalisierung jetzt! Sonnenstrom vom Dach Kein Anschluss für Mieter Die Strompreise steigen und steigen, deshalb schrauben immer mehr Eigenheimbesitzer für dauerhaft günstigen Sonnenstrom Solaranlagen auf ihr Dach. Doch wer kein Eigenheim besitzt, sondern zur Miete wohnt, ist den steigenden Strompreisen schutzlos ausgeliefert. "frontal" erklärt, warum die Sonne nur für Eigenheimbesitzer, aber nicht für Mieter scheint. Ukrainische Frauen in Deutschland Nach der Flucht Mehr als 600.000 Geflüchtete aus der Ukraine sind inzwischen vor dem russischen Angriff nach Deutschland geflohen. Vor allem Frauen mit Kindern suchen Zuflucht. "frontal" hat ukrainische Frauen getroffen, die ihre Geschichte erzählen und darüber berichten, wie sie sich hier in Deutschland zurechtgefunden haben. Das Russland-Bild der Ostdeutschen Hat der Krieg den Blick verändert?
Viele Menschen, vor allem in Ostdeutschland, stehen seit Putins Einmarsch in die Ukraine mit ihrem Russland-Bild vor einem Scherbenhaufen. 40 Jahre lang haben sie bis zur Wende als Bürger der DDR mit der damaligen Sowjetunion in einer Wirtschafts- und Militärunion gelebt. Das hat nachgewirkt. "frontal" fragt, welche Rolle Russland mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung noch in den Köpfen der Ostdeutschen spielt und ob sich ihr Russland-Bild seit Beginn des Ukraine-Kriegs verändert hat. Kampf um Opferentschädigung Missbrauch in kirchlichen Heimen Sie sind fürs ganze Leben traumatisiert: Tausende Kinder, die in den 1950er- und 1960er-Jahren in kirchlichen Heimen sexuell missbraucht und körperlich misshandelt wurden. "frontal" berichtete bereits im Jahr 2010 über die traumatischen Erlebnisse ehemaliger Heimkinder aus dem Raum Aachen, die im katholischen Kinderheim Eschweiler aufgewachsen sind. Auch Hermine Schneider schilderte damals ihr Leid, doch noch immer kämpft sie um eine Opferentschädigungsrente.

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