Tempo - Mut - Erfindungskraft, Frauen in der Geschichte des Autos

Sendezeit: 20:15 - 21:05, 30.06.2022
Genre: Dokumentation
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • Regie: Anna Schmidt
Deutschland (2021) "Tempo - Mut - Erfindungskraft - Frauen in der Geschichte des Autos" erzählt die Geschichte des Automobils und der motorisierten Geschwindigkeit aus rein weiblicher Perspektive. 1888 unternimmt Bertha Benz eine erste Probefahrt mit dem Patent-Motorwagen und schreibt damit werbewirksam Autogeschichte. Der Beginn einer Liaison zwischen Frauen und Autos, die bis heute kritisch beäugt und gesellschaftlich oft lächerlich gemacht wird. Die Dokumentation ist auch eine Geschichte von Mut, Abenteuerlust und Emanzipation - und vom Geschlechterkampf. Bis heute.
Sie erzählt von Frauen wie Louise Sarazin, die den Daimler-Motoren in Frankreich zum Durchbruch verhilft, oder Sophie Opel, die nach dem Tod ihres Mannes die Leitung der Firma übernimmt und eine Marke von Weltruhm schafft; von Pionierinnen wie der Eisenacherin Wilhelmine Ehrhardt, die als erste Automobilistin Deutschlands gilt; Abenteurerinnen wie Clärenore Stinnes, die sich 1927 auf den Weg macht, um als erster Mensch mit dem Auto die Welt zu umrunden. Sie und ihr Kameramann kommen nach über zwei Jahren und fast 50.000 Kilometern wieder in Berlin an. Von der Öffentlichkeit wird sie gefeiert, heute ist sie fast vergessen.
Anhand zahlreicher historischer Filmaufnahmen, Fotos und Animationen begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der ersten Frauen hinterm Steuer. Die Paris-Dakar-Gewinnerin Jutta Kleinschmidt, die französische Motorsportlegende Michèle Mouton und die sächsische Rennfahrerin Sophie Hofmann führen durch eine Welt des immer noch männlich dominierten Rennsports.
Hintergrundinformationen: Anhand zahlreicher historischer Filmaufnahmen, Fotos und Animationen begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der ersten Frauen hinterm Steuer. Jutta Kleinschmidt, Michèle Mouton und Sophie Hofmann führen generationsübergreifend durch ihre Welt des bis heute männlich dominierten Rennsports. Autofahren und Motorsport waren dabei immer gleichbedeutend mit Emanzipation und Unabhängigkeit.

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