Böhmische Küche - Was zum Bier schmeckt

Sendezeit: 11:55 - 12:20, 01.12.2022
Genre: Essen und Trinken
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  • Von: Anita Lackenberger
Bier gehört zum täglichen Leben in Tschechien und der Slowakei, dem "alten" Böhmen. Was zum Bier schmeckt, ist einfach beantwortet: Es muss eine gute Unterlage sein.
Ob deftig oder süß ist Ansichtssache, je nach Geschmack. Im Wiener "Schweizerhaus" bieten Stelzen, Kuttelsuppe und Kartoffelpuffer eine gute Unterlage. Die Stelzen werden vor der Zubereitung mit einer "geheimen" Gewürzmischung vorbereitet.
Anschließend werden sie je nach Wunsch mit Brot, Senf und Essiggurke serviert. Um eine Stelze zu bewältigen, braucht es schon einigen Hunger. Wer es gern anders deftig hat, der ist bei einer pikanten Kuttelsuppe gut aufgehoben. So viel sei verraten: Eine ordentliche Portion Paprika macht auch ordentlich durstig. Wer es weniger fleischig möchte, aber dafür ein richtiges Stück "Böhmischer Küche", der ist mit knusprigen Kartoffelpuffern gut versorgt.
Lange Zeit war die "Klobasse" nicht von den Würstelständen Wiens wegzudenken und feiert heute wieder Renaissance in der "Fleischerei Metzker" in Wien. Zu Böhmischen Knödeln und zum Svícková, dem Böhmischen Rinderbraten, gehört ganz sicher ein Krug Bier. Am besten schmecken die "böhmischen" Spezialitäten in geselliger Runde.
Wer eine Nachspeise braucht, der ist bei einem dunklen Bier mit Powidltascherl gut aufgehoben, denn wie schon Peter Alexander sagt: So ein Powidltascherl, so ein formidables, ist das höchste Glück!

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