Deutschland (2017)
Kanada ist ein Sehnsuchtsland und lockt jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Das über 100 Jahre alte Konzept der kanadischen Nationalparks trägt maßgeblich dazu bei, dass diese beeindruckende Natur und ihre einzigartigen Lebensräume geschützt werden.
Der Kejimkujik-Nationalpark liegt im Osten Kanadas in der Atlantikprovinz Nova Scotia. Er ist eine arkadische Waldlandschaft wie aus dem Bilderbuch: leuchtende Mischwälder, durchzogen von zahllosen Flüssen, Seen und Bächen. Im Park leben keine Menschen, so leben die Tiere hier weitgehend ungestört: Schildkröten, Eistaucher, Weißkopfadler, Weißwedelhirsche, aber auch Baumstachler und Streifenhörnchen sind hier zu Hause. Seinen Namen verdankt der Park einem großen See, dem Kejimkujik.
Die Dokumentation begleitet Mitglieder der First Nation wie den Kanubauer Todd Labrador, der sein Wissen um die Herstellung der traditionellen Boote an die nachkommenden Generationen weitergibt. Die indigene Storytellerin Ursula Johnson erzählt die Legenden und Geschichte Ihres Volkes anhand von Steinbildern, den Petroglyphen, die das Leben der Mi'kmaq in Nova Scotia seit Generationen festhalten.
Nur ein Fünftel des Parks ist mit dem Auto zugänglich. Als Fortbewegungsmittel dient das Boot. Die vielen Wasserwege im Park machen den Kejimkujik zu einem Paradies für Amphibien und Reptilien. Die im Park heimische Sumpfschildkröte ist unlängst auf die Liste der stark gefährdeten Tierarten. Knapp 50 Kilometer entfernt und direkt an der Küste liegt der zweite Teil des Kejimkujik-Nationalpark: der Seaside Adjunct. Weiße Quarzsandstrände erzeugen karibisches Feeling. In Ufernähe tummeln sich Robben und Kormorane. Der Kejimkujik ist der einzige Nationalpark in Kanada, der gleichzeitig auch als nationalhistorische Kulturstätte ausgewiesen ist, denn kulturell ist das gesamte Gebiet für die Mi'kmaq, die hier seit 5.000 Jahren siedelten, jagten und fischten von Bedeutung.
Der Kejimkujik-Nationalpark liegt im Osten Kanadas in der Atlantikprovinz Nova Scotia. Er ist eine arkadische Waldlandschaft wie aus dem Bilderbuch: leuchtende Mischwälder, durchzogen von zahllosen Flüssen, Seen und Bächen. Im Park leben keine Menschen, so leben die Tiere hier weitgehend ungestört: Schildkröten, Eistaucher, Weißkopfadler, Weißwedelhirsche, aber auch Baumstachler und Streifenhörnchen sind hier zu Hause. Seinen Namen verdankt der Park einem großen See, dem Kejimkujik.
Die Dokumentation begleitet Mitglieder der First Nation wie den Kanubauer Todd Labrador, der sein Wissen um die Herstellung der traditionellen Boote an die nachkommenden Generationen weitergibt. Die indigene Storytellerin Ursula Johnson erzählt die Legenden und Geschichte Ihres Volkes anhand von Steinbildern, den Petroglyphen, die das Leben der Mi'kmaq in Nova Scotia seit Generationen festhalten.
Nur ein Fünftel des Parks ist mit dem Auto zugänglich. Als Fortbewegungsmittel dient das Boot. Die vielen Wasserwege im Park machen den Kejimkujik zu einem Paradies für Amphibien und Reptilien. Die im Park heimische Sumpfschildkröte ist unlängst auf die Liste der stark gefährdeten Tierarten. Knapp 50 Kilometer entfernt und direkt an der Küste liegt der zweite Teil des Kejimkujik-Nationalpark: der Seaside Adjunct. Weiße Quarzsandstrände erzeugen karibisches Feeling. In Ufernähe tummeln sich Robben und Kormorane. Der Kejimkujik ist der einzige Nationalpark in Kanada, der gleichzeitig auch als nationalhistorische Kulturstätte ausgewiesen ist, denn kulturell ist das gesamte Gebiet für die Mi'kmaq, die hier seit 5.000 Jahren siedelten, jagten und fischten von Bedeutung.
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