Deutschland (2025)
In kaum einer Branche spiegelt sich das Auf und Ab des industriellen Wandels derart deutlich wider wie in der Papierbranche. Während Hersteller von Druck- und Magazinpapieren zunehmend ums Überleben kämpfen, können sich die Produzenten von Verpackungsmaterialien zumindest über eine Stabilisierung der Zahlen freuen. Sie profitieren vom wachsenden Online- und Versand-Handel und der gestiegenen Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungslösungen. Mittlerweile machen Verpackungspapiere etwa zwei Drittel der Gesamtproduktion aus. Durch den Rückgang an Druckerzeugnissen wie Zeitungen, Bücher, Magazine und Prospekten stehen den Produzenten grafischer Papiere dagegen weiter schwere Zeiten bevor.
Insgesamt kämpft die Branche gegen rückläufige Umsätze und Produktionsmengen, die durch hohe Kostensteigerungen bei Zellstoff, Altpapier und Energie verschärft werden.
Einst galt Düren als Papierhauptstadt Europas. Wichtige Innovationen bei der Papierherstellung setzten sich hier nachhaltig durch. Heute kämpft die nordrhein-westfälische Papierbranche erneut um zukunftsweisende Erfindungen - und um ihre Existenz. Wir lernen Menschen kennen, die diesen Wandel mitgestalten.
Zum Beispiel bei CREAPAPER in Düren. Sie produziert Papier zum Teil aus Paludi-Gras - Gras aus Mooren, die zugleich wichtige CO2 Speicher sind. Ihr Produkt ist in der Branche heftig diskutiert und zugleich von großen Marken immer stärker nachgefragt. Wird das Papier aus Gras einmal jenes aus Holz ersetzen können? CEO Friedrich Scholta, Fabriksleiter Michael Zapora und Laborleiterin Anna Tillmann sind mitunter aus anderen Branchen eigens hierher gewechselt, um die zukunftsweisende Transformation in Unternehmen und Branche mitgestalten zu dürfen.
Die Firma Jung Papier in Düsseldorf stellte früher das unter dem weltbekannten Markennamen HAKLE hergestellte Hygienepapier her. Dann kam die Pleite und der Verkauf den Markenrechte. Nun versucht das Ehepaar Jung den Neustart - mit neuen Rohstoffen. Gelingt die Herstellung von Toilettenpapier zum Teil aus Kaffeeproduktionsresten oder anderen Recyclingprodukten?
Das Unternehmen PAPSTAR aus Kall gilt als Primus unter den Herstellern von Einweggeschirr - früher vor allem aus Plastik. Heute vorrangig aus recyclebarer Pappe und Papier. Gerade hat der frühere CEO Bert Kantelberg die Geschäfte in die Hände seines Sohnes Tom gelegt. Die beiden stellen uns ihren beispielhaften Wertstoffkreislauf für Lebensmittelverpackungen vor.
Insgesamt kämpft die Branche gegen rückläufige Umsätze und Produktionsmengen, die durch hohe Kostensteigerungen bei Zellstoff, Altpapier und Energie verschärft werden.
Einst galt Düren als Papierhauptstadt Europas. Wichtige Innovationen bei der Papierherstellung setzten sich hier nachhaltig durch. Heute kämpft die nordrhein-westfälische Papierbranche erneut um zukunftsweisende Erfindungen - und um ihre Existenz. Wir lernen Menschen kennen, die diesen Wandel mitgestalten.
Zum Beispiel bei CREAPAPER in Düren. Sie produziert Papier zum Teil aus Paludi-Gras - Gras aus Mooren, die zugleich wichtige CO2 Speicher sind. Ihr Produkt ist in der Branche heftig diskutiert und zugleich von großen Marken immer stärker nachgefragt. Wird das Papier aus Gras einmal jenes aus Holz ersetzen können? CEO Friedrich Scholta, Fabriksleiter Michael Zapora und Laborleiterin Anna Tillmann sind mitunter aus anderen Branchen eigens hierher gewechselt, um die zukunftsweisende Transformation in Unternehmen und Branche mitgestalten zu dürfen.
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