Die Eberswalder Wurst ist nur ein Beispiel dafür, wie regionale Produkte vom Markt verschwinden. Viele Produzenten tun sich schwer: Im Ökodorf Brodowin wurden alle Kühe und Ziegen abgeschafft, weil sich die Milcherzeugung nicht mehr gerechnet hat. Und die Spreewaldgurken aus Golßen gibt es auch längst nicht mehr.
Woran liegt das? Werden wir bald überwiegend Importe aus Osteuropa, China oder Südamerika verzehren? Was müsste passieren, damit Landwirtschaft und lokale Lebensmittelhersteller in Brandenburg wieder wirtschaftlich arbeiten können?
Wie wichtig sind Kundinnen und Kunden aus Berlin und Brandenburg regionale Lebensmittel wirklich - und wie viel wären sie bereit, dafür zu zahlen?
Agrarministerin Hanka Mittelstädt hatte gehofft, "regionale Wurst auch regional produziert" zu sehen. Aber in Brandenburg gibt es nicht einmal mehr einen Schlachthof.
Muss Lebensmittelproduktion in Berlin und Brandenburg vielfältiger, moderner und völlig anders gedacht werden? Die Wissenschaftler um Prof. Frank Ewert am Müncheberger Zentrum für Agrarlandschaftsforschung arbeiten an Lösungen für Ernährungssicherheit und eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Wie weit ist dieser Weg? Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig?
Darüber sprechen wir in rbb24 - Der Talk mit:
Hanka Mittelstädt, Agrarministerin von Brandenburg
Prof. Frank Ewert, Direktor Leibniz- Institut Agrarlandschaftsforschung Müncheberg
Uwe Ledwig, Gewerkschaft NGG, Landesbezirksvorsitzender
Martin Häusling, (Bündnis 90/Die Grünen) Mitglied des Europäischen Parlaments
Woran liegt das? Werden wir bald überwiegend Importe aus Osteuropa, China oder Südamerika verzehren? Was müsste passieren, damit Landwirtschaft und lokale Lebensmittelhersteller in Brandenburg wieder wirtschaftlich arbeiten können?
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Agrarministerin Hanka Mittelstädt hatte gehofft, "regionale Wurst auch regional produziert" zu sehen. Aber in Brandenburg gibt es nicht einmal mehr einen Schlachthof.
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