Sternstunde der Mörder, Folge 1

Sendezeit: 20:15 - 21:00, 03.04.2026
Genre: Krimiserie, Staffel 1 - Episode 1
  • Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • Darsteller: Nicholas Ofzcarek (Buback), Jonas Nay (Morava), Devid Striesow (Meckerle), Gerhard Liebmann (Antonin Rypl), Jeanette Hain (Marleen), Karel Dobrý (Beran), Diana Dulinková (Jitka), Jirí Simek (Litera), Sebastian Thiers (Sebesta), Jan Jakubal (Marek), Cornelius Obonya (Pfarrer), Danny Exnar (Karel Malina), Caroline Frank (Edith von Pommeren), Lea Kron (Barbara Pospíchalová), Ewa Patricia Klosowski (Jana Kavanová), Barbara Gassner (Hilde Meckerle), Branko Samarovski (Theaterdirektor), Evi Kehrstephan (Maria Keller), Kamil Krejcí (Matulka), Matthias Böhm (Sucharda), Lucia Mária Lukacková (Nina Svoboda), Oliver Nägele (Richter Mienle), Jáchym Urbanovský (Emil), Jakub Kavin (Alois), Jan Dvorák (Milan)
  • Drehbuch: Klaus Burck
  • Regie: Christopher Schier
  • Kamera: Philip Peschlow
  • Musik: Markus Kienzl
Deutschland (2025) Prag, März 1945: Die Alliierten rücken näher, doch noch herrschen die NS-Besatzer über die Stadt. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe übernehmen Hauptkommissar Beran (Karel Dobrý) und seine "rechte Hand" Jan Morava den Fall, der strenger Geheimhaltung unterliegt. Denn NS-Befehlshaber Meckerle wittert einen subversiven Akt des Widerstands. Unter den wachsamen Augen des Gestapomanns Buback tritt Morava eine heikle Mission an ...
Hintergrundinformationen: Was passiert mit Menschen, wenn die Zerstörungskräfte von Chaos, Hass und Gewalt entfesselt werden? Mit Gespür für die wachsende Aktualität dieser Frage adaptiert der Mehrteiler die gleichnamige Krimivorlage des Autors, Bürgerrechtlers und Humanisten Pavel Kohout, die im okkupierten Prag der letzten Kriegstage 1945 spielt. Jonas Nay als junger tschechischer Kripobeamter und Nicholas Ofczarek als sein desillusionierter Gestapo-Aufpasser jagen einen "Witwenmörder", während Devid Striesow als überzeugter Nazi das Unrechts-Reich bis zum letzten Atemzug am Leben halten will. Konsequent löst Regisseur Christopher Schier vereinfachende Gut-Böse-Schemata und Heldenerzählungen auf, um die wahre Kraft persönlicher Haltung ins Zentrum zu rücken.

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