Die Höhle der Löwen

Sendezeit: 20:15 - 23:10, 06.04.2026
Genre: Allgemeine Unterhaltung
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  • Regie: Dirk Ludwig, Denis Schnack
  • Mitwirkende: Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen
  • Moderator: Amiaz Habtu
Deutschland (2026) Tanera Skin aus Berlin
Isabelle Stortz (28)
Angebot: 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen
Mit Tanera Skin bringt Gründerin Isabelle Stortz (28) ein Start-up in die Höhle, das sich einem Hautproblem widmet, über das viele Betroffene kaum sprechen: Reibeisenhaut, medizinisch Keratosis Pilaris genannt. Schätzungsweise 30 bis 40 Prozent der Menschen sind davon betroffen. "Reibeisenhaut haben Millionen Menschen und trotzdem gibt es kaum Produkte, die wirklich darauf zugeschnitten sind. Mit Tanera Skin möchte ich Betroffenen endlich Lösungen geben, die speziell für dieses Hautbild entwickelt wurden", so Isabelle Stortz. Die 28-jährige Gründerin kennt das Problem aus eigener Erfahrung. Seit ihrer Kindheit leidet sie selbst an der Verhornungsstörung, bei der zu viel Keratin die Poren verstopft und kleine, raue Erhebungen sowie rote Punkte, vor allem an Oberarmen und Beinen, entstehen. Lange suchte sie vergeblich nach geeigneten Produkten und beschloss schließlich, selbst eine Lösung zu entwickeln. Mit Tanera Skin will sie eine spezialisierte Hautpflegemarke für Betroffene aufbauen. Ihr erstes Produkt ist ein speziell entwickelter Peeling-Handschuh aus biologisch abbaubarer Viskose. Durch eine besondere Webart verändert sich das Material bei Kontakt mit Wasser, wird fester und soll so abgestorbene Hautschüppchen gezielt lösen, ohne die Haut zusätzlich zu reizen. Perspektivisch plant die Gründerin außerdem ergänzende Pflegeprodukte wie Cremes mit Wirkstoffen wie Salicylsäure oder Urea. In der "Höhle der Löwen" bietet Isabelle Stortz 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile an, um die Produktentwicklung auszubauen und Tanera Skin als Marke international zu skalieren. Judith Williams zeigt Bein und testet Tanera Skin direkt am eigenen Körper. Die Beauty-Expertin prüft das Produkt mit geschultem Blick und macht Isabelle Stortz ein Angebot, mit dem sie nicht gerechnet hat. Aber auch Carsten Maschmeyer ist von der starken Gründerin überzeugt

DRUM REVOLUTION aus Berlin
Andreas Schneid (44)
Angebot: 150.000 Euro für acht Prozent der Firmenanteile
Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen
Für einen Moment wird die Höhle zur Musikbühne und für Ralf Dümmel geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Als Gründer Andreas Schneid (44) sein Start-up Drum Revolution vorstellt, darf der Investor selbst zu den Drumsticks greifen. Als Kind wollte der Investor unbedingt Schlagzeug lernen - doch statt eines Drumsets bekam er damals eine elektronische Orgel. In der Höhle bekommt er nun seine zweite Chance. Drum Revolution ist ein Computerspiel, das Musiklernen und Gaming verbindet. Gespielt wird nicht mit Controller oder Tastatur, sondern mit echten Drumsticks an einem elektronischen Schlagzeug. Nur wer die richtigen Trommeln und Becken trifft, steuert die Spielfigur durch die Level und lernt dabei ganz nebenbei Schlagzeug. Der Gründer hat selbst über 20 Jahre als professioneller Musiker und Schlagzeuglehrer gearbeitet. Mit seinem Spiel will er Menschen den Zugang zur Musik erleichtern - besonders Kindern oder Einsteigern, die sich mit klassischem Unterricht schwertun. Neben Rhythmusgefühl trainiert das Spiel auch Koordination, Motorik und Konzentration. "Mit Drum Revolution möchte ich möglichst vielen Menschen den Zugang zum Schlagzeug ermöglichen. Man konzentriert sich auf das Spiel - und merkt dabei gar nicht, dass man ganz nebenbei ein Instrument lernt." Um die Lernsoftware weiterzuentwickeln und mehr Menschen zu erreichen, benötigt Andreas Schneid 150.000 Euro und bietet acht Prozent seiner Firmenanteile an.
Battle-Pitch
BOGGL aus Dortmund
Julia Davids (42) und Cornelia Puffer (46)
Angebot: 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Davy Barkmo aus Winnenden
David Tenné (29) und Morice Ziegler (28)
Angebot: 150.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel
Im Battle treten zwei Start-ups direkt gegeneinander an und haben jeweils 60 Sekunden Zeit, um das Löwenrudel von ihrer Idee zu überzeugen. Nur wer dieses Battle gewinnt, erhält weitere Zeit mit den Löwinnen und Löwen und damit die Chance auf den wichtigen Deal. David Tenné (29) und Morice Ziegler (28) möchten mit einem innovativen Hunde-Fressnapf, der als Intelligenzspielzeug fungiert, überzeugen. Julia Davids (42) und Cornelia Puffer (46) präsentieren mit BOGGL ebenfalls ein Beschäftigungsspielzeug für Hunde. Wer hat am Ende die Nase vorn?
VENTICROSS aus Stuttgart
Ignasi Selga (46), Carolin Abraham (44) und Heidi Depner (40)
Angebot: 50.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen
Besser schlafen, freier atmen: Mit ihrem Start-up VENTICROSS wollen die Gründer Ignasi Selga (46), Carolin Abraham (44) und Heidi Depner (40) ein Problem lösen, das Millionen Menschen betrifft - eine eingeschränkte Nasenatmung. Diese führt häufig dazu, dass Betroffene durch den Mund atmen, schnarchen oder schlechter schlafen. Ihre Lösung: ein kleiner, kaum sichtbarer Nasendilatator aus medizinischem Silikon. Das Produkt wird direkt in die Nasenöffnungen eingesetzt und weitet diese sanft von innen, sodass mehr Luft durch die Nase strömen kann - ganz ohne Medikamente oder Nasensprays. Die Idee entstand aus eigener Betroffenheit: Ingenieur Ignasi Selga leidet selbst unter verengten Nasenöffnungen und nutzt seit Jahren verschiedene Hilfsmittel, um besser atmen zu können. Doch viele Produkte sind unbequem oder von außen sichtbar. Mit VENTICROSS hat das Gründerteam deshalb eine unauffällige Alternative entwickelt. Für ihre Nasendilatatoren bieten die Gründer 15 Prozent ihrer Firmenanteile für 50.000 Euro an. Überzeugt das kleine Produkt auf ganzer Linie oder wird die Luft für das Gründertrio am Ende doch dünn?
Boller Battle aus Hamburg
Philip (36) und Caroline Kirchhof (38)
Angebot: 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen
Die Löwen sind nicht nur bei Deals konkurrenzfähig, sondern auch am Spieltisch: Mit Boller Battle wird die Höhle kurzerhand zur Wettkampf-Arena. Die Gründer Philip und Caroline Kirchhof präsentieren eine mobile Game-Show auf Rädern, die die klassische Bollerwagentour neu erfindet. Ihr Konzept: ein umgebauter Bollerwagen, ausgestattet mit Kühlstation, ausziehbarer Spieltheke und verschiedenen Mini-Games, die Gruppen unterwegs gegeneinander spielen können. Ob Junggesellenabschied, Geburtstag oder Teamevent - bei einer dreistündigen Tour treten bis zu zwölf und mehr Personen in unterschiedlichen Spielen gegeneinander an. Von Quizrunden bis Geschicklichkeitsspiele wird der Spaziergang zum interaktiven Wettbewerb. In der Höhle bleibt es nicht bei der Theorie: Die Investoren müssen selbst ran und liefern sich ein überraschend ehrgeiziges Duell. Schnell wird klar: Auch abseits von Millionen-Deals sind die Löwen hochgradig kompetitiv. Das Geschäftsmodell des Gründer-Paars ist zweigeteilt: In den Städten Hamburg und Essen vertreiben sie Boller Battle selbst, während sie in weiteren Städten auf ein Lizenzsystem setzen. Partner übernehmen dort den Betrieb vor Ort und zahlen eine Gebühr pro Nutzung. So wächst das Konzept bereits über mehrere Standorte hinweg. "Wir machen aus einer einfachen Bollerwagentour ein echtes Erlebnis - mit Wettbewerb, Spaß und Teamgeist", so Philip Kirchhof. Viel Spaß hatten die Löwen, doch überzeugt Boller Battle auch als Investment-Case? Für 200.000 Euro bieten sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

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