Gesundheit!

Sendezeit: 19:00 - 19:30, 14.04.2026
Genre: Gesundheit
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • 80% gefällt diese Sendung
  • Andere Personen: Sabine Denninger
Deutschland (2026) Die Themen der Sendung:

Vorsicht bei der Gartenarbeit: Kleine Wunden können große Spuren hinterlassen.
Im Frühjahr zieht es die meisten Menschen nach draußen. Pflanzen, Sähen und Buddeln im Garten oder auf dem Balkon macht zufrieden und ist gut für die Gesundheit. Doch man sollte aufpassen, dass man sich nicht verletzt. Schürf- oder Schnittverletzungen heilen zwar meist problemlos ab. Doch die Gefahr einer Wundinfektion besteht schon bei kleinsten offenen Stellen der Haut. Wenn etwa ein Dorn den Fingernagel verletzt, kann im schlimmsten Fall daraus eine Sepsis, eine Blutvergiftung, entstehen.

Skin-Picking-Disorder: Wie lässt sich das zwanghafte Knibbeln an der Haut stoppen?
An gesunder Haut kratzen, an Unebenheiten zupfen oder an Pickeln herumdrücken, wiederholt und zwanghaft, bis Wunden und Narben entstehen, diese Impulskontrollstörung nennt man Dermatillomanie oder auch Skin-Picking-Disorder. Etwa eine Million Menschen sollen in Deutschland davon betroffen sein, schätzen Experten, es sind überwiegend Mädchen und Frauen. Oft beginnen sie in der Pubertät mit dem Knibbeln. Sich das Skin Picking abzugewöhnen, ist nicht einfach. Selbsthilfegruppen und Psychotherapeuten können dabei unterstützen. In schweren Fällen kann auch eine stationäre Therapie sinnvoll sein.

Trendsport: Wie gesund ist Crossfit, und welche Verletzungsrisiken gibt es?
Die relativ neue Trainingsmethode kombiniert Krafttraining, Gewichtheben und gymnastische Übungen. Crossfit ist ein hochintensives Intervalltraining mit kurzen Pausen und gilt als knallhart, aber auch sehr effektiv. Das begeistert besonders erfahrene Sportlerinnen und Sportler, so auch Marketing-Beraterin Sarah. Durch Crossfit ist sie nicht nur super-fit und selbstbewusst geworden, das Workout hat ihr auch geholfen eine Ess-Störung zu überwinden.

Schützender Farmeffekt: Warum Stallstaub Asthma vorbeugen kann
In Deutschland sind rund 8 Millionen Menschen von der Atemwegserkrankung Asthma bronchiale betroffen. Bei Kindern ist es die häufigste chronische Erkrankung. Doch im Kuhstall wartet ein Stoff, der davor schützen kann. Schon länger ist bekannt, dass Kinder, die regelmäßig dem Stallstaub ausgesetzt sind, seltener von Asthma und anderen Allergien betroffen sind. "Gesundheit!"-Reporterin Veronika Keller trifft Asthma-Patienten und taucht ein in die Forschung zum so genannten Farm-Effekt: Denn Expertinnen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals des LMU-Klinikums sind dem Geheimnis des Stallstaubs auf der Spur.

Nutzer haben auch angesehen