Frankreich (2024)
Bukittinggi gilt als eine Hochburg des Gewürzhandels. Der berühmte Pasar-Bawa-Markt bietet eine große Vielfalt an Gewürzen. An rund 100 farbenfrohen Ständen werden unter anderem Muskatnüsse, Kardamom, Zimt, Koriander, verschiedene Pfeffersorten, Ingwer sowie rote und grüne Chilischoten verkauft. Täglich decken dort über 1.500 Menschen ihren Bedarf an Kochzutaten oder Heilmitteln, da einige Gewürze traditionell auch medizinisch genutzt werden. Ebenso beliebt sind die scharf gewürzten Streetfood-Spezialitäten.
Seine Dynamik verdankt der Markt der Lage in einer Region mit idealen Bedingungen für den Gewürzanbau. Bukittinggi liegt in einer üppigen Landschaft mit fruchtbaren Tälern und bewaldeten Bergen, überragt vom imposanten und aktiven Vulkan Marapi. Nährstoffreiche Asche aus früheren Ausbrüchen verleiht den Böden an seinen Hängen besondere Fruchtbarkeit. Auch das Klima begünstigt den Anbau von Gewürzen, die seit Jahrhunderten in alle Welt exportiert werden.
Nach Ferdinand Magellans Weltumrundung Anfang des 16. Jahrhunderts wurde Westsumatra zu einer wichtigen Station der Gewürzroute nach Europa. Bis heute ist der Gewürzhandel ein bedeutender Wirtschaftszweig, an dem von der Plantage bis zum Endverbrauch zahlreiche Akteure beteiligt sind. In den letzten Jahren wurde diese Wirtschaft durch die steigende Nachfrage und die Launen des Klimas erschüttert: Ein zu trockener oder zu feuchter Monsun kann den Preis einzelner Gewürze explodieren lassen; ein heftiger Ausbruch des Marapi kann die Chiliplantagen zerstören. Groß- und Einzelhändler müssen sich daher auf ständige Schwankungen einstellen.
Seine Dynamik verdankt der Markt der Lage in einer Region mit idealen Bedingungen für den Gewürzanbau. Bukittinggi liegt in einer üppigen Landschaft mit fruchtbaren Tälern und bewaldeten Bergen, überragt vom imposanten und aktiven Vulkan Marapi. Nährstoffreiche Asche aus früheren Ausbrüchen verleiht den Böden an seinen Hängen besondere Fruchtbarkeit. Auch das Klima begünstigt den Anbau von Gewürzen, die seit Jahrhunderten in alle Welt exportiert werden.
Nach Ferdinand Magellans Weltumrundung Anfang des 16. Jahrhunderts wurde Westsumatra zu einer wichtigen Station der Gewürzroute nach Europa. Bis heute ist der Gewürzhandel ein bedeutender Wirtschaftszweig, an dem von der Plantage bis zum Endverbrauch zahlreiche Akteure beteiligt sind. In den letzten Jahren wurde diese Wirtschaft durch die steigende Nachfrage und die Launen des Klimas erschüttert: Ein zu trockener oder zu feuchter Monsun kann den Preis einzelner Gewürze explodieren lassen; ein heftiger Ausbruch des Marapi kann die Chiliplantagen zerstören. Groß- und Einzelhändler müssen sich daher auf ständige Schwankungen einstellen.
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