Deutschland (2020)
Der Architekt ist entsetzt, als er das Grundstück zum ersten Mal sieht: ein steiler Hang am Ortsausgang, direkt an der Hauptstraße. Wahrhaft kein idealer Ausgangspunkt für ein gelungenes Bauvorhaben. Doch für die Bauherren ist es perfekt. Befindet es sich doch genau gegenüber ihrem jetzigen Haus, in dem sie mit Eltern bzw. Schwiegereltern und zwei Kindern wohnen. Es bietet die Chance, neu zu bauen - moderner und großzügiger - und dennoch für die ältere Generation weiter da sein zu können.
Und so machen sich Roswitha und Thomas Mannseichner mit dem Architekten Fritz Offner, großen Erwartungen und einem kleinen Budget an das Abenteuer, hier am Ortsrand von Schwabniederhofen bei Schondorf ihr Traumhaus zu bauen.
Fritz Offner entwirft einen zweigeschossigen Flachdachbau, der sich in den Hang einfügt und so optimal auf die widrigen Gegebenheiten reagiert. Die Bauherren sind begeistert. Doch sie haben nicht mit dem Gemeinderat gerechnet. Trotz der weitgehend frei stehenden Randlage soll sich der Entwurf am Ortsbild orientieren. Und das heißt: Ein Flachdach geht gar nicht.
Überhaupt ist das Traumhaus alles andere als ortstypisch. Form und Materialien sprechen ihre ganz eigene Sprache. Da der Bauherr eine Metallbaufirma betreibt, hat man sich dafür entschieden, das untere, zur Straße ausgerichtete Geschoss mit einer auffälligen Hülle aus Cortenstahl zu verkleiden. Das obere Geschoss dreht sich leicht von der Straße weg und ist weiß verputzt. Gestalterisch ist das konsequent: Der ungewöhnliche Baukörper reagiert auf seine ungewöhnliche Umgebung. Das Haus passt vielleicht nicht ins Dorf. Aber es passt perfekt auf diesen Bauplatz. Kann sich dieser Entwurf durchsetzen?
Und so machen sich Roswitha und Thomas Mannseichner mit dem Architekten Fritz Offner, großen Erwartungen und einem kleinen Budget an das Abenteuer, hier am Ortsrand von Schwabniederhofen bei Schondorf ihr Traumhaus zu bauen.
Fritz Offner entwirft einen zweigeschossigen Flachdachbau, der sich in den Hang einfügt und so optimal auf die widrigen Gegebenheiten reagiert. Die Bauherren sind begeistert. Doch sie haben nicht mit dem Gemeinderat gerechnet. Trotz der weitgehend frei stehenden Randlage soll sich der Entwurf am Ortsbild orientieren. Und das heißt: Ein Flachdach geht gar nicht.
Überhaupt ist das Traumhaus alles andere als ortstypisch. Form und Materialien sprechen ihre ganz eigene Sprache. Da der Bauherr eine Metallbaufirma betreibt, hat man sich dafür entschieden, das untere, zur Straße ausgerichtete Geschoss mit einer auffälligen Hülle aus Cortenstahl zu verkleiden. Das obere Geschoss dreht sich leicht von der Straße weg und ist weiß verputzt. Gestalterisch ist das konsequent: Der ungewöhnliche Baukörper reagiert auf seine ungewöhnliche Umgebung. Das Haus passt vielleicht nicht ins Dorf. Aber es passt perfekt auf diesen Bauplatz. Kann sich dieser Entwurf durchsetzen?
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