Im Schatten der berühmtesten Monumente Frankreichs tobt das geheime Leben der Tiere. Im Zentrum des Landes liegt das Tal der Loire, bekannt für seine prachtvollen Schlösser - und für einen der letzten wilden Flüsse Europas. In einem versteckten Seitenarm hat ein Fischotter-Weibchen ihren Bau gegraben. Drei winzige Welpen krabbeln über ihren Bauch, blind, aber zielsicher auf der Suche nach Milch. Schon bald wird sie sie ins Wasser führen - doch die ersten Begegnungen mit dem Nass verlaufen zögerlich.
Über ihnen kreist ein Fischadler. Mit gezielten Stößen greift er ins Wasser - Beute für seine Küken im Horst. Doch das Füttern hat bald ein Ende: Die Jungen müssen lernen, selbst zu jagen.
Im Schloss Villandry, bekannt für seine Gärten, fliegen Hunderte Fledermäuse aus dem Dachstuhl - durch ein einziges Loch ins Freie. Bei Chenonceau herrscht dichtes Gedränge: Mehlschwalben aus ganz Europa kehren zurück und bauen ihre Nester an der Schlossfassade. Währenddessen liefern sich Prachtlibellen im Wasser erbitterte Kämpfe um Paarungspartner - so heftig, dass selbst andere Arten ins Kreuzfeuer geraten.
Auch bei Chambord wird gekämpft - hier stehen sich zwei Rothirsche in der Brunft gegenüber. Der Platzhirsch? Beobachtet gelassen. Noch.
Weiter östlich, am Rand der Vogesen, wacht die Hochkönigsburg über das Elsass. Zwischen dichten Wäldern, wo einst Soldaten marschierten, schleichen heute Wildkatzen zu ihren Jungen. Und sogar Dachse wagen sich bei Tageslicht aus der Deckung - allerdings nicht ohne Sorgen: Zwei Jungtiere sind auf Erkundungstour verschwunden. Die Mutter macht sich auf die Suche.
Über ihnen kreist ein Fischadler. Mit gezielten Stößen greift er ins Wasser - Beute für seine Küken im Horst. Doch das Füttern hat bald ein Ende: Die Jungen müssen lernen, selbst zu jagen.
Im Schloss Villandry, bekannt für seine Gärten, fliegen Hunderte Fledermäuse aus dem Dachstuhl - durch ein einziges Loch ins Freie. Bei Chenonceau herrscht dichtes Gedränge: Mehlschwalben aus ganz Europa kehren zurück und bauen ihre Nester an der Schlossfassade. Währenddessen liefern sich Prachtlibellen im Wasser erbitterte Kämpfe um Paarungspartner - so heftig, dass selbst andere Arten ins Kreuzfeuer geraten.
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