Deutschland (2026)
Der niederbayerische Artenschützer, ehemalige Tierfilmer und Kreuzotterexperte Paul Hien widmet sich mit außergewöhnlichem Engagement der Rettung bedrohter Amphibien- und Reptilienarten. In seinem Garten nahe Straubing hat der gelernte Schreiner das größte begehbare Kreuzottergehege Bayerns sowie eine große Teichanlage für Molche aufgebaut. Von hier aus unterstützt er im Auftrag der Regierung von Niederbayern Wiederansiedlungsprojekte - unter anderem für den selten gewordenen Kammmolch.
Ein zentrales Forschungsprojekt für die Wiederansiedelung des Kammmolchs ist das "Münzkrautbüschel"-Experiment: Kammmolchweibchen kleben ihre Eier bevorzugt an diese Wasserpflanzen. Durch das Entnehmen der Büschel aus seinem Teich, das Auszählen der aus den Eiern geschlüpften Larven und deren kontrolliertes Aufziehen in Aquarien, ermittelt Paul Hien, wie viele Jungtiere sich für Wiederansiedlungen gewinnen lassen.
Im Auftrag der Höheren Naturschutzbehörde kartiert er Kreuzottervorkommen im Böhmerwald. Dazu fängt er die Giftschlangen von Hand und dokumentiert sie über deren individuelles Kopfschuppenmuster. So ist eine "Foto-Kartei" mit inzwischen über 600 erfassten Kreuzottern entstanden, die Rückschlüsse auf Größe und Stabilität der Populationen erlaubt und zudem der weiteren Erforschung der Kreuzotter dient.
Auch andere Arten profitieren von seinem Einsatz. Als ein Wassergraben mit hunderttausenden Grasfroschkaulquappen zu versiegen drohte, organisierte Hien eine Rettungsaktion und pumpte tausende Liter Wasser in das Gewässer - auf eigene Kosten, aus Verantwortung für die letzte reproduzierende Grasfroschpopulation der Umgebung. Für die Gelbbauchunke legt er temporäre, fischfreie Kleingewässer an, die er jährlich neu befüllt.
Ein zentrales Forschungsprojekt für die Wiederansiedelung des Kammmolchs ist das "Münzkrautbüschel"-Experiment: Kammmolchweibchen kleben ihre Eier bevorzugt an diese Wasserpflanzen. Durch das Entnehmen der Büschel aus seinem Teich, das Auszählen der aus den Eiern geschlüpften Larven und deren kontrolliertes Aufziehen in Aquarien, ermittelt Paul Hien, wie viele Jungtiere sich für Wiederansiedlungen gewinnen lassen.
Im Auftrag der Höheren Naturschutzbehörde kartiert er Kreuzottervorkommen im Böhmerwald. Dazu fängt er die Giftschlangen von Hand und dokumentiert sie über deren individuelles Kopfschuppenmuster. So ist eine "Foto-Kartei" mit inzwischen über 600 erfassten Kreuzottern entstanden, die Rückschlüsse auf Größe und Stabilität der Populationen erlaubt und zudem der weiteren Erforschung der Kreuzotter dient.
Auch andere Arten profitieren von seinem Einsatz. Als ein Wassergraben mit hunderttausenden Grasfroschkaulquappen zu versiegen drohte, organisierte Hien eine Rettungsaktion und pumpte tausende Liter Wasser in das Gewässer - auf eigene Kosten, aus Verantwortung für die letzte reproduzierende Grasfroschpopulation der Umgebung. Für die Gelbbauchunke legt er temporäre, fischfreie Kleingewässer an, die er jährlich neu befüllt.
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