Maverick

Sendezeit: 20:15 - 22:51, 17.01.2017
Genre: Komödie
  • Darsteller: Mel Gibson (Bret Maverick Junior), Jodie Foster (Mrs. Annabelle Bransford), James Garner (Marshall Zane Cooper), Graham Greene (Joseph), Alfred Molina (Angel), James Coburn (Commodore Duvall)
  • Regie: Richard Donner
  • Drehbuch: William Goldman
USA (1994) Für einen Mega-Gewinn bei einem großen Poker-Turnier, setzt Zocker Bret Maverick alle Hebel in Bewegung, um das Startgeld zusammenzubekommen. Dabei trifft er auf die ebenso attraktive wie ausgefuchste Spielern Annabelle und auf Sheriff Cooper, der keineswegs das ist, was er vorgibt. Witzig, prall, unangestrengt: Westernparodie mit Pokerface.
Hintergrundinformationen: Kritik: "Film-Highligt des Jahres. Was die 'Lethal Weapon'-Reihe für den Actionfilm war, das ist diese herrlich schrille Parodie für den Western: Mel Gibson und Jodie Foster haben sichtlich Spaß, unter Richard Donners Regie ein ganzes Genre gnadenlos durch den Kakao zu ziehen" "Bunte Pokerballade mit viel Schwung und visueller Opulenz." Hintergrund: Bei den Dreharbeiten entstand eine tiefe Freundschaft zwischen Mel Gibson und Jodie Foster. Die beiden spielen heute noch gerne Poker und arbeiteten 2011 in "Der Biber" wieder zusammen, bei dem Foster Regie führte. Mel Gibson bekam für die Adaption der gleichnamigen 50er-Jahre-Fernsehserie "Maverick" extra Nachhilfestunden, in denen er lernte, eine Pistole ordentlich aus dem Halfter zu ziehen. Starinfo Jodie Foster: "Normalität sollte man niemals anstreben, man muss versuchen, davon wegzukommen", sagt Jodie Foster. Das ist ihr schon früh gelungen: Als dreizehnjähriges Mädchen spielte die in Los Angeles geborene US-Amerikanerin in "Taxi Driver" (1976) eine kindliche Prostituierte und bekam ihre erste Oscarnominierung. Da konnte sie bereits auf sechs Jahre Filmerfahrung zurückblicken. Für "Angeklagt" (1988) und "Das Schweigen der Lämmer" (1991) wurde Foster mit dem Oscar ausgezeichnet - da war sie noch keine 30. Ohne übrigens jemals Schauspielunterricht genommen zu haben, gehört Jodie Foster heute zu den bestbezahlten weiblichen Stars. Regisseure schätzen ihre zarte Erscheinung, von der zugleich eine große Kraft ausgeht. Große Beachtung fand Foster auch als Produzentin und Regisseurin, unter anderem mit "Das Wunderkind Tate" (1991), in dem sie auch selbst mitspielte, und mit "Der Biber" (2011). "Familienfest und andere Schwierigkeiten" (1995) war Fosters zweite Regiearbeit, 2016 erschien der Thriller "Money Monster" unter ihrer Ägide. Foster, die zwei Söhne hat, heiratete nach ihrem Coming-Out 2007 im Frühling 2014 ihre Lebensgefährtin, die Schauspielerin Alexandra Hedison. Starinfo Mel Gibson: Er wurde als "Mad Max" zum Superstar. Heute ist der 1956 geborene Australier einer der bekanntesten Action-Schauspieler und hat auch in anderen Genres gezeigt, was er kann. Gibson führt eine eigene Produktionsfirma, die u. a. den umstrittenen Jesus-Film 'Die Passion Christi' herausbrachte. "Klar bin ich politisch unkorrekt. Political Correctness ist geistiger Terrorismus", so Gibson. Er bezeichnet sich selbst als "altmodischen Katholiken" und hat sieben Kinder mit seiner ersten Frau Robyn, die sich 2009 von ihm scheiden ließ. Sein achtes Kind bekam Gibson zusammen mit der russischen Popdiva Oksana Griegorieva, die sich allerdings 2010 wieder von ihm trennte. Gibson war immer wieder wegen seiner Alkoholerkrankung und verbalen Ausfällen u.a. gegen Juden in den Schlagzeilen, was seiner Karriere zeitweise sehr schadete.