München Mord, Wir sind die Neuen

Sendezeit: 20:15 - 21:45, 21.05.2019
Genre: Krimireihe, Episode 1
  • Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • 81% gefällt diese Sendung
  • Darsteller: Bernadette Heerwagen (Angelika Flierl), Marcus Mittermeier (Harald Neuhauser), Alexander Held (Ludwig Schaller), Christoph Süß (Helmut Zangel), Julia Koschitz (Laura Lancelotti), Gunther Gillian (Fabian Lancelotti), Christian Tramitz (Michael Mehlinger), Katja Brenner (Frau Mehlinger), Nina Brandt (Stefany Schöberl), Julian Schmieder (Schöberl), Jockel Tschiersch (Ludwig Gsottner), Sebastian Edtbauer (Philipp Kumpf), Volker Bruch (Toni Bernlocher), Thomas Limpinsel (Gustav Bernlocher), Catalina Navarro Kirner (Sekretärin (von Bernlocher)), Emilio De Marchi (Franco (Mafiaboss))
  • Drehbuch: Eva Wehrum, Alexander Adolph
  • Regie: Urs Egger
  • Kamera: Martin Kukula
  • Musik: Stephan Massimo
Deutschland (2013) Ein Krimi um ein eigentümliches Ermittler-Trio: Der Chef gilt als verrückt, die junge Kommissarin wäre viel lieber Sängerin, und ihr Kollege jagt genauso gern Liebschaften wie Verbrecher. Ihr erster Fall führt die drei Außenseiter in ein kleines bayerisches Dorf. Dort sollen sie einer Frau beibringen, dass nicht länger nach dem Mörder ihres Mannes gesucht wird. Doch die Frau tut ihnen leid, und die Ermittler beginnen Ungereimtheiten aufzudecken. Ludwig Schaller war einst Leiter der Münchner Mordkommission. Doch seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden wurden ihm zum Verhängnis: Bei einem seiner letzten Fälle hat er sich derartig in die Psyche des Täters vertieft, dass die eigenen Kollegen Angst vor ihm bekamen. Einige bezeichnen ihn seitdem als geisteskrank. Ein ehemaliger Kollege, Helmut Zangel, ist jetzt der neue Chef. Die beiden Männer können einander nicht ausstehen. Abgeschoben in den Keller, soll Schaller Akten bearbeiten und alte Verfahren einstellen. Als besondere Demütigung stellt man Schaller zwei Mitarbeiter zur Seite, die ebenfalls auf dem beruflichen Abstellgleis stehen. Die junge Kommissarin Angelika Flierl hat wenig Selbstbewusstsein. Ihre Karriere verdankt sie der Tatsache, dass sie die Nichte des Polizeipräsidenten ist. Am liebsten würde sie bei der Polizei aufhören und Sängerin werden. Das einzige Hindernis: Sie ist unmusikalisch. Hauptkommissar Harald Neuhauser galt als guter Polizist, bis ihm eines seiner amourösen Abenteuer eine Anzeige wegen Körperverletzung und einen Artikel auf den Titelseiten der Boulevardpresse bescherte. Die ersten Treffen der neuen Kollegen laufen noch schlimmer ab als erwartet: Man hat sich nichts zu sagen. Bis ein Routinebesuch Harald und Angelika in eine kleine Gemeinde namens Englbach verschlägt. Dort wohnt eine gewisse Frau Lancelotti. Bei der örtlichen Polizei gilt sie als Querulantin. Frau Lancelotti behauptet, man habe im Dorf ihren Mann ermordet. Dabei sprechen alle Indizien dafür, dass dieser sich ins Ausland abgesetzt hat. Doch Harald Neuhauser und Angelika Flierl bleiben dran an dem Fall - und entdecken Ungereimtheiten. Was nun folgt, ist die gemeinsame Rekonstruktion eines rätselhaften Verschwindens. Die drei unterschiedlichen Charaktere Neuhauser, Flierl und Schaller werden zu Verbündeten und zeigen, dass jeder von ihnen auf seine Weise ein vorzüglicher Ermittler ist.

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