Babylon A.D.

Sendezeit: 22:00 - 00:15, 20.06.2019
Genre: Science-Fiction-Film
  • Darsteller: Vin Diesel (Toorop), Michelle Yeoh (Schwester Rebecca), Mélanie Thierry (Aurora), Gérard Depardieu (Gorsky), Charlotte Rampling (Hohepriesterin), David Belle (Kind mit Tattoos)
  • Drehbuch: Eric Besnard, Mathieu Kassovitz, Joseph Simas
  • Regie: Mathieu Kassovitz
Frankreich / USA (2008) Für Geld macht Toorop alles. In einer Welt voller Schmutz, Gewalt und Untergang soll der Kämpfer auf geheimen Wegen die junge Aurora aus Osteuropa in die USA bringen. Toorops Auftraggeber ist der Mafia-Kopf Gorsky, der ihm ein neues, ein besseres Leben verspricht.
6.000 Meilen Kampf & Action - um am Ende vor sich selbst zu stehen.
Hintergrundinformationen: Kritik: "Lizenz zum Löten. In diesem Film ist alles zusammengeschweißt: die trashigen Kulissen, die recycelte Story, die Stahlkäfige der Endzeit-Disko. Mit 'Babylon A.D.' wollte Regisseur Mathieu Kassovitz einen kulturkritischen Science-Fiction-Thriller drehen. Heraus kam ein Schrottplatz auf Zelluloid." "'Babylon A.D.': ein weiterer Beweis für die internationale Kassenstärke und Attraktivität des neuen französischen Films." "Der Action strikt verpflichtete Zukunfts-Vision, mit der Mathieu Kassovitz Maurice Dantecs Buch 'Babylon Babies' als Endzeit-Spektakel verfilmt. Vin Diesel sorgt in dem düster ausgestatteten Opus auf den Spuren von 'Children of Men' für taffe Knalleffekte." "Eine verworrene Story, eine enttäuschende zweite Filmhälfte und ein uninspirierter Vin Diesel - schade!" Hintergrund: Als der Streifen herauskam, sagte Regisseur Mathieu Kassovitz in einem Interview, für ihn sei er wie eine schlechte Episode von "24: Twenty Four" (2001, mit Kiefer Sutherland). Grund sei, dass die Produktionsfirma 20th Century Fox während der gesamten Produktionszeit interveniert habe, er habe keine Szene so drehen können, wie sie im Drehbuch stand, oder so arbeiten können, wie er es gewollt hatte. Kassovitz distanzierte sich am Ende vom Ergebnis. Deshalb erhielt der Film auch kaum Werbung. Die europäische und die amerikanische Fassung haben jeweils unterschiedliche Längen und ein anderes Ende. Die Dreharbeiten waren - v. a. durch Verzögerungen wegen schlechten Wetters - derart dem Zeitplan hinterher und das Budget so überzogen, dass die Versicherung des Studios rettend eingreifen musste. Nach einem Roman von Maurice G. Dantec.