Schlacht in den Wolken

Sendezeit: 20:15 - 22:05, 22.07.2019
Genre: Drama
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  • Darsteller: Malcolm McDowell (John Gresham), Trevor Howard (Silkin), Christopher Plummer (Sinclair), Simon Ward (Crawford), Peter Firth (Lt. Stephen Croft), David Wood (Thompson)
  • Drehbuch: Howard Barker
  • Regie: Jack Gold
  • Kamera: Gerry Fisher
  • Musik: Richard Hartley
  • Produzent: Benjamin Fisz, Jacques Roitfeld
  • Andere Personen: Robert Cedric Sherriff, Anne V. Coates
Großbritannien (1976) Eton College, Oktober 1916: Der ehemalige Schüler John Gresham spricht vor der versammelten Schülerschaft von seinen Erfahrungen als Fliegeroffizier der Royal Flying Corps unter der britischen Krone. Ein Jahr später kommt der neue Ersatzmann, Lt. Stephen Croft, an die nordfranzösische Kriegsfront. In seinem Zimmer hängen noch die persönlichen Fotos seines Vorgängers. Dessen tödliches Schicksal lässt sich rasch als routinierter Kollateralschaden der Fliegerstaffel erschließen.
Als Gresham, der Führer jener 76. Fliegerstaffel, um die sich der Film dreht, von seinem Einsatz zurückkommt, stellt sich heraus, dass er nicht nur der House Captain von Croft ist, sondern auch mit dessen älterer Schwester liiert - für den Fliegeroffizier eine zusätzliche Belastung. Er trinkt, um den psychischen Stress der Fliegerei aushalten zu können. Nun fühlt er sich zusätzlich für den Bruder seiner Freundin verantwortlich: Das bedeutet, Croft, der lediglich 15 Stunden Flugerfahrung hat, das Überleben in der Luft beizubringen.
Auch am Boden muss Croft noch dazulernen - einige Male bringt er sich in Bedrängnis, als er ungeschickt gegen die Offiziers-Etikette verstößt. Croft entwickelt großen Respekt für Gresham, der seine Mannschaft kameradschaftlich zusammenhält. Vor der Mannschaft kritisiert er die Offiziere im Hauptquartier, die den Piloten keine Fallschirme zugestehen, um den Siegeswillen der Flying Corps zu verstärken. Croft muss schnell erwachsen werden - und entwickelt sich innerhalb einer Woche vom naiven Schuljungen zu einem respektablen Flieger. Doch schafft er es, die Woche zu überleben?
Hintergrundinformationen: Der Regisseur Jack Gold stand der Idee, den Film auf Initiative des Produzenten S. Benjamin Fisz umzusetzen, zunächst skeptisch gegenüber. Nachdem Howard Barker das Drehbuch überarbeitete, stimmte er zu und war schließlich von den Hauptfiguren fasziniert, die in ihrer schutzlosen Jugendlichkeit und Unschuld dem Tode entgegensehen mussten. Die Kontrastlinie von Mut und Angst sei ein besonders interessantes Element des Buchs gewesen, das er mit seinem Film herauskristallisieren wollte.