Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, Das Jahr 1973

Sendezeit: 20:15 - 21:45, 11.12.2021
Genre: Zeitgeschichte
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • 85% gefällt diese Sendung
  • Von: Gabriele Denecke
(2019) 1973 - das Jahr, in dem die Weltfestspiele der Jugend in Ost-Berlin stattfinden. Die Schauspielerin Ruth Reinecke erinnert sich an die Hauptstadt der DDR im Ausnahmezustand. Für das "Woodstock des Ostens" reist auch eine Westberliner Delegation der Jungen Union unter Leitung von Klaus-Rüdiger Landowsky in den anderen Teil der Stadt. Die Ölkrise heizt die Benzinpreise an, so dass drastische Sofortmaßnahmen angeordnet werden: Autofreie Sonntage führen zu gähnender Leere auf der West-Berliner Stadtautobahn. Im Osten wird ein Palast gebaut, zu Ehren der Republik, im Westen wird der sanierungsbedürftige Sportpalast abgerissen. Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wird im August 1961 die Mauer errichtet. 28 Jahre teilt sie die politischen Systeme und die Menschen in Ost und West. Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag - in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, 1945 - 2020, in einer bislang nie dagewesenen Größenordnung: Eine Berlin-Chronik der Superlative über 64 Folgen, 5760 Minuten.
Hintergrundinformationen: Die zweite Staffel über die 70er Jahre schaut auf ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie.

Nutzer haben auch angesehen