Tatort, Im Schmerz geboren

Sendezeit: 21:45 - 23:15, 27.05.2024
Genre: Krimireihe, Staffel 1 - Episode 920
  • Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • 61% gefällt diese Sendung
  • Darsteller: Ulrich Tukur (Felix Murot), Barbara Philipp (Magda Wächter), Ulrich Matthes (Richard Harloff), Golo Euler (David Harloff), Alexander Held (Alexander Bosco), Alexander Scheer (Donny), Shenja Lacher (Schneider), Felix von Manteuffel (Franz Oswald), Otto Mellies (Detlef Brüggemann), Anatole Taubman (Dreyfuss), Henriette Müller (Anna Dischko)
  • Drehbuch: Michael Proehl
  • Regie: Florian Schwarz
  • Kamera: Philipp Sichler
  • Musik: hr-Sinfonieorchester
  • Andere Personen: Stefan Blau
Deutschland (2014) Ein einsamer Bahnhof, drei Männer mit Waffen, ein Mann steigt allein aus dem Zug. Plötzlich liegen die drei Männer tot im Staub, aber der andere Mann hat nicht geschossen ... "Wächter, hier ist etwas faul!" Als Murot auf der Videoüberwachung den Mann erkennt, der nicht der Mörder ist, schwant ihm Unheil. Es ist Richard Harloff, sein ehemals bester Freund aus der Polizeischule. Die beiden waren einmal in dieselbe Frau verliebt, mit der sie, wie in ihrem Lieblingsfilm "Jules et Jim", in einer "ménage à trois" zusammenlebten. Harloff wurde damals wegen einer Drogengeschichte vom Polizeidienst suspendiert und verschwand vor 30 Jahren mit der Frau nach Südamerika, wo er in den folgenden Jahren zu einem Supergangster avancierte. Schnell wird klar, dass sich Harloff mit seinem Sohn auf einem Rachefeldzug befindet. Noch mehr Morde geschehen. Harloff hat jedoch immer ein Alibi. Murot versucht verzweifelt, die Mordserie zu stoppen, ahnt aber noch nicht, dass eigentlich er das Ziel eines teuflischen Plans ist ...
Hintergrundinformationen: Für den "Tatort" mit Ulrich Tukur "Im Schmerz geboren" hat Regisseur Florian Schwarz das Buch von Michael Proehl umgesetzt. Entstanden ist ein "Tatort" zwischen Shakespeare-Melodrama und Western. Die Musik zu dem "Tatort" stammt vom hr-Sinfonieorchester, das dafür eigens neun Stücke neu aufgenommen hat. Der Film wurde auf dem Münchner Filmfest ausgezeichnet und hat den Medienkulturpreis von Ludwigshafen erhalten.

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