Wir sind die Neuen

Sendezeit: 20:15 - 21:45, 14.01.2017
Genre: Komödie
Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Darsteller: Michael Wittenborn (Johannes), Gisela Schneeberger (Anne), Heiner Lauterbach (Eddi), Claudia Eisinger (Katharina), Karoline Schuch (Barbara), Patrick Güldenberg (Thorsten)
  • Regie: Ralf Westhoff
  • Von: Ralf Westhoff
  • Redaktion: Birgit Metz
Deutschland (2014) Zwei Wohngemeinschaften in einem Haus. Anne, die sich die teure Stadt nicht mehr leisten kann, hat ihre früheren Mitbewohner Eddi und Johannes überredet nach 35 Jahren wieder mit ihr zusammenzuziehen. Alle drei sind im Alter um die 60 Jahre und erinnern sich nur zu gerne an ihre gemeinsame, glorreiche Studentenzeit. In der Wohnung direkt über ihnen leben drei Studenten im Alter von rund 25 Jahren. Katharina, Thorsten und Barbara stehen kurz vor ihren Prüfungen und lernen bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Die gestressten Studenten reagieren mit eisiger Ablehnung auf den zweiten Frühling der neuen Nachbarn. Die jungen Leute sind fassungslos, mit welch lärmender Rücksichtslosigkeit die älteren Nachbarn sie immer wieder in ihrer wichtigen Prüfungsphase stören. Die ehemaligen Studenten beobachten erstaunt ihre jungen Nachbarn, die nichts machen, was sie auch nur im Entferntesten an ihre eigene Studienzeit erinnert. Bald schon geraten sich die Wohngemeinschaften in die Haare. Als der Streit dort zu eskalieren droht, steht eines Tages ein Krankenwagen vor dem Haus. Thorsten aus der Studenten-WG hat einen Bandscheibenvorfall. Die Bewohner der älteren WG können sich vor Schadenfreude kaum halten. Sie feiern den gesundheitlichen Triumph der Alten über die Jungen, bis sie feststellen müssen, dass sie die desolate Lage der Studenten unterschätzt haben: Der angeschlagene Thorsten kommt überhaupt nicht mehr auf die Beine. Katharina bricht unter dem Prüfungsstress zusammen. Barbara ist nach der Trennung von ihrem Verlobten nur noch ein Häufchen Elend. Die Bewohner der älteren WG bieten nach einigen Diskussionen vorsichtig ihre Unterstützung an. Die wird skeptisch angenommen. Anfangs weniger, dann immer mehr.